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Großenhainer Bahnbrücke weicht

Vollsperrung bis Anfang Februar im Plan. Sonderregelung: Bahn zahlt für Taxi der Anwohner, um einen sicheren Transfer über die Baustelle zu gewährleisten.
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Per Taxi sollen Schüler und Senioren gefährliche Sperrstelle passieren können. Im Bauabschnitt Großenhain – Kottewitz wurden im Dezember die Gleise außer Betrieb genommen. Danach ist der Rückbau der Oberleitung und der Signalanlagen erfolgt. Zurzeit werden die Gleise ausgebaut. Danach soll mit dem Abbruch der Brücken begonnen werden. Im Bereich der Eisenbahnüberführung über die Großraschützer Straße soll ab sofort der Damm zurückgebaut und danach die Brücke abgebrochen werden. Dazu muss die Straße im Brückenbereich bis Anfang Februar gesperrt werden. Die Straßenoberfläche der Brücke wird zunächst abgebrochen. Dann wird mit der Umverlegung der Medienleitungen begonnen und ein Schutzrohr für den geplanten neuen Abwassersammler verlegt. Gleichzeitig wird neben der Brücke durch den bauzeitlich entfernten Damm eine Umfahrung hergestellt. Diese wird zweispurig ausgeführt und den Verkehr ab Anfang März bis zur im September geplanten Fertigstellung des Brückenneubaus aufnehmen. Die Umleitungen werden ausgeschildert: * Umleitung in Fahrtrichtung Norden (Elsterwerda, Thiendorf / A 13): S40 – Ortsumfahrung Roda/Zschaiten – B98 – Wildenhain - Großenhain * Umleitung in Fahrtrichtung Süden (Meißen): Skassa – Medessener Straße – Medessen (K 8550) – Strießen (K 8551) – Priestewitz (B 101) oder Schulstraße bis Priestewitz * Umleitung in Fahrtrichtung Westen (Nünchritz/ Riesa – S40): Priestewitz (B 101) – Strießen (K 8551) Medessen (K 8550) – Medessener Straße – Skassa * Die Buslinie 450 fährt von der Haltestelle Großenhain, Kleinraschützer Straße kommend – Kleinraschützer Straße – Skassaer Straße – Wildenhainer Straße – Dr.-Külz-Straße – B 98 – B 101 – Auenstraße – zum Cottbuser Bahnhof – weiter auf gewohnten Linienweg bzw. entgegengesetzt. Die Haltestellen Schulstraße, Bergkeller und Parkstraße entfallen ersatzlos. Leider ist während der Abbrucharbeiten eine vollständige Sperrung der Großraschützer Straße auch für Fußgänger und Radfahrer notwendig. Als Alternative wurde eine Querungsmöglichkeit des Baufeldes an der Merschwitzer Straße am ehemaligen Bahnübergang geprüft. Wegen der Bautätigkeiten und den intensiven Transportfahrten besteht dort aber ein erhebliches Gefährdungspotential. Um dennoch eine Möglichkeit für besondere Situationen (insbesondere für Schüler und mobilitätseingeschränkten Personen) anzubieten, erklärt sich die Deutsche Bahn AG bereit, im Zeitraum der Vollsperrung einen Vertrag mit einem Taxi-Unternehmen abzuschließen. Den Anwohnern der Merschwitzer Straße und des Florian-Geyer-Weges wird eine Kontaktmöglichkeit bekanntgegeben, über welche im Bedarfsfall ein Taxi angerufen werden kann. Die Abrechnung erfolgt dann über die Deutsche Bahn AG.


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