Seitenlogo
tok

Unterstützung für Fernwärmeprojekt

Görlitz und Zgorzelec sollen in Zukunft klimaneutral mit Fernwärme versorgt werden. Der Freistaat und die Woiwodschaft Niederschlesien unterstützen das Projekt.
Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu, der Bürgermeister von Zgorzelec Rafa? Gronicz und der Marschall Wojewodschaft Niederschlesien Cezary Przybylski vor der Unterzeichnung des Schreibens auf der Altstadtbrücke. Foto: Pawel Sosnowski

Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu, der Bürgermeister von Zgorzelec Rafa? Gronicz und der Marschall Wojewodschaft Niederschlesien Cezary Przybylski vor der Unterzeichnung des Schreibens auf der Altstadtbrücke. Foto: Pawel Sosnowski

Der Plan ist ein gemeinsam genutztes Fernwärmenetz, mit dem Görlitz und Zgorzelec klimaneutral versorgt werden können. Ein ambitioniertes Vorhaben, das im Freistaat und in der Woiwodschaft Niederschlesien auf Zustimmung trifft. Um ihre Unterstützung für dieses Projekt deutlich zu machen, haben Cezary Przybylski, Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, und Ministerpräsident Michael Kretschmer am Montag ein gemeinsames Schreiben an die EU unterzeichnet. Ziel ist es, die gemeinsame Fernwärmeversorgung bis Ende 2030 auf die Beine zu stellen. Sachsens Energieminister Wolfram Günther: „Das Beispiel der Europastadt zeigt, wie Kommunen den Weg hin zu einer CO2-freien Energieversorgung gehen und damit einen substanziellen Beitrag zu Energiewende und Klimaschutz leisten. Allein durch die Umsetzung dieses Vorhabens werden jährlich bis zu 75.000 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart. Außerdem wird die Europastadt mit der Wärmeversorgung in einem Sektor aktiv, der mehr Aufmerksamkeit und Investitionen verdient.“ Der Wärmesektor hat mit rund 57 Prozent den größten Anteil am Endenergieverbrauch Deutschlands. Das Projekt zeige auch, dass Klimaschutz nicht an Grenzen gebunden ist. „Ich habe mich im Juli vergangenen Jahres vor Ort von den konkreten Plänen überzeugen können und werde weiter mein Mögliches tun, um das Projekt zu befördern“, so Günther.


Meistgelesen