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Derbysieg und Sechs-Punkte-Wochenende

Die Füchse haben ihren Fans einen schönen Start in die Adventszeit geschenkt. Im Derby gegen die Dresdner Eislöwen setzten sich die Lausitzer am Sonntag mit 4:2 durch und holten damit den zweiten Sieg des Wochenendes. Am Freitag hatte das Team von Hannu Järvenpää vor heimischer Kulisse gegen Riessersee gewonnen.

Nach dem sehr starken Auftritt gegen Riessersee am Freitag konnten die Füchse am Sonntag mit viel Schwung ins Derby gegen Dresden gehen. Die Eislöwen dagegen kehrten am Freitag mit einer 1:3-Niederlage gegen Freiburg nach Dresden zurück. Zu viel Bedeutung sollte man diesen Ergebnissen aber nicht beimessen, denn im Derby trafen zwei Teams aufeinander, die als Tabellennachbarn in dieser Saison auf einem ähnlichen Leistungsniveau agieren. Dementsprechend gestaltete sich auch die Partie. Die Füchse erwischten zwar den besseren Start und gingen in der 8. Minute durch Ryan Wartig in Führung, die Hausherren aus Dresden konnten aber nur drei Minuten später durch Brendan Cook ausgleichen. Danach gab es Chancen auf beiden Seiten. Unter anderem traf Florian Lüsch für die Füchse den Pfosten und Arturs Kruminsch vergab für die Eislöwen einen Penalty. Auch im zweiten Abschnitt zappelte der Puck zunächst im Dresdner Tor. Jeff Hayes traf in der 22. Minute. Martin Davidek konnte aber nur 80 Sekunden später wieder ausgleichen. Danach zeichnete sich die Partie vor allem durch viele Strafen aus und es wurde Phasenweise recht eng auf der Strafbank. Tore fielen bis zur Pause keine mehr. Im Schlussdrittel sahen die Zuschauer weiter einen offenen Schlagabtausch beider Teams, in dem Jeff Hayes die Gäste in der 50. Minute mit seinem Tor dem Sieg ein Stück näher brachte. In der 60. Minute machte schließlich Dennis Swinnen den Deckel auf den Auswärtssieg der Füchse, indem er den Puck ins da schon leere Tor der Eislöwen beförderte.

Mit Vollgas zum Sieg über Riessersee

„So wie ich das sehe, war es Playoff-Hockey. Zwei gute Teams, ein enges Spiel“, sagte Füchsetrainer Hannu Järvenpää nach dem Spiel gegen Riessersee am Freitag und fasste damit sehr treffend eine Partie zusammen, in der die Fans Hochgeschwindigkeitseishockey von beiden Mannschaften gesehen hatten. Dass es für Weißwasser auch ohne Roope Ranta geht, bewiesen die Füchse-Spieler dabei erneut. Am Ende setzte sich das Team aus der Lausitz mit 4:2 durch. Jared Gomes hatte die Gäste Anfang des zweiten Drittels (25. Minute) in Führung gebracht, doch die Antwort der Hausherren folgte nur Sekunden später durch Elia Ostwald. Rund eine Minute später brachte Dominik Bohac die Füchse erstmals in Front. Riessersee konnte zwar im Schlussdrittel durch Emil Quaas nochmal ausgleichen (45.), doch Dennis Swinnen (47.) und Jens Heyer (60., ENG) sicherten die drei Punkte für die Hausherren. Weiter geht’s am Freitag mit dem Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars (Beginn: 19.30 Uhr). Am Sonntag reisen die Füchse zum Auswärtsspiel zu den Wölfen aus Freiburg (18.30 Uhr).


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