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Matthias Stark

Bundesmittel für Denkmalschutz: Lichtenberg und Herrnhut können sich freuen

Mit etwa einer halben Million Euro werden die Kirche Lichtenberg und die Brüdergemeinde Herrnhut in Ostsachsen gefördert.

Die 1840 im byzantinisch-historisierenden Stil erbaute Kirche in Lichtenberg ist ein bedeutendes und weithin sichtbares Kleinod der Westlausitz.

Die 1840 im byzantinisch-historisierenden Stil erbaute Kirche in Lichtenberg ist ein bedeutendes und weithin sichtbares Kleinod der Westlausitz.

Bild: Matthias Stark

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat die Mittelverteilung des 13. Denkmalschutzsonderprogramms beschlossen, das seit 2009 dringende Sanierungsarbeiten an Denkmälern unterstützt und zur Erhaltung der Kulturlandschaft beiträgt. In diesem Jahr können sich die byzantinische Kirche Lichtenberg und die Brüdergemeine Herrnhut über Förderzusagen freuen, was besonders für die Landkreise Bautzen und Görlitz bedeutend ist.

Kathrin Michel, SPD-Bundestagsabgeordnete für Bautzen, die sich im Haushaltsausschuss für eine Mittelzuteilung nach Ostsachsen eingesetzt hat, zeigt sich erfreut: ››Neben den zahlreichen guten Nachrichten, die im Rahmen des Strukturwandels unsere Lausitz erreichen, freut es mich besonders, dass wir mit den Mitteln aus dem Denkmalschutzsonderprogramm nun auch die Kulturlandschaft in unserer Region fördern können. Die beiden Bauten in Lichtenberg und Herrnhut haben eine besondere Bedeutung für die Kulturlandschaft ihrer jeweiligen Region und werden von ihren Verantwortlichen mit großem persönlichem Engagement mit Leben gefüllt.‹‹

Die Fördersumme für die beiden Projekte beträgt knapp 500000 Euro

Diese Mittel sind von entscheidender Bedeutung, um die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten an den historischen Bauwerken zu ermöglichen. Zusätzlich stellt das Land Sachsen Landesmittel zur Verfügung, um sicherzustellen, dass die wichtigen Arbeiten zum Erhalt der Kulturdenkmäler durchgeführt werden können.

Die Kirche in Lichtenberg, ein einzigartiges Bauwerk in der Region und die Brüdergemeine Herrnhut, bekannt für ihre historische und kulturelle Bedeutung, stehen stellvertretend für das reiche kulturelle Erbe Ostsachsens. Beide Projekte haben eine besondere historische Relevanz und sind ein wichtiger Bestandteil der regionalen Identität. Die Förderung ermöglicht es, diese bedeutenden Denkmäler nicht nur zu erhalten, sondern auch ihre Rolle als lebendige Kulturorte zu stärken.

Für die Kirche Lichtenberg stehen 150000 Euro zur Verfügung

Der sächsische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, Torsten Herbst, sagt zu der Mittelvergabe: ››Mit der Kirche in Lichtenberg unterstützt der Bund erneut ein wichtiges Projekt in der Region Bautzen. Die Bundesförderung für die Sanierung ist ein wichtiger Baustein, gerade auch angesichts einer angespannten Haushaltslage auf allen Ebenen. Die im byzantinisch-historisierenden Stil erbaute Kirche ist ein echtes Schmuckstück der Region. Umso besser ist es, dass der Bundestag beschlossen hat, die Sanierung mit rund 150.000 Euro zu unterstützen.‹‹

Für das kommende Jahr plant die Bundesregierung eine weitere Förderrunde, um weiterhin Denkmäler bundesweit zu unterstützen. Interessierte können sich über das Büro von Kathrin Michel sowie die Website der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über die genauen Voraussetzungen und den Bewerbungsprozess informieren. Die Zusage der Fördermittel stellt einen wichtigen Schritt dar, um das kulturelle Erbe der Region zu bewahren und den Verantwortlichen vor Ort die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Durch den Erhalt und die Pflege dieser historischen Stätten wird nicht nur die kulturelle Identität gestärkt, sondern auch ein Beitrag zur touristischen Attraktivität der Region geleistet.


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