Polizei/tok

Zwei Kradfahrer bei Unfällen tödlich verunglückt

Am Wochenende kam es nahe Ostritz und in Oppach zu zwei schweren Unfällen, bei denen zwei Kradfahrer ums Leben kamen.
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Der erste Unfall ereignete sich am Freitagabenauf der S129 zwischen Kiesdorf und Ostritz. Ein 31-Jähriger war mit seinem Renault Megane auf der S 129 von Kiesdorf in Richtung Ostritz unterwegs. Aus bisher unbekannter Ursache stieß das Fahrzeug etwa auf halber Strecke mit einem entgegenkommenden Leichtkraftrad zusammen. Beide Fahrzeuge kamen nach links von der Fahrbahn ab. Der Megane entzündete sich. Der unverletzte Fahrer rettete sich selbst aus dem Wagen. Für den 54-jährigen Kradfahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Beim Pkw-Fahrer stellten die Einsatzkräfte vom Polizeirevier Zittau-Oberland Atemalkohol fest. Ein Test ergab einen Wert von 1,68 Promille. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Unfallaufnahme und weiteren Ermittlungen übernommen. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen. Die eingesetzte Feuerwehr löschte den Pkw und leuchtete den Unfallort aus. Beide Fahrzeuge wurden durch einen Abschleppdienst vom Unfallort verbracht und sichergestellt. Die S 129 war bis in den frühen Morgen gesperrt.

Unfall in Oppach

Am Samstag kam es im Landkreis zu einem weiteren schweren Unfall. Auch hier kam ein Kradfahrer ums Leben. In den Vormittagsstunden eilten Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei nach Oppach. Eine 46-jährige Honda-Fahrerin war auf der Bundesstraße aus Richtung Oppach in Richtung Wurbis unterwegs und wollte die B 96 in Richtung Taubenheim verlassen. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Yamaha-Fahrer und bog nach links ab. Der 41-jährige Kradfahrer konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Er fuhr direkt in die rechte Seite des Pkw und erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Die Honda-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Sie wurde vom Rettungspersonal vor Ort versorgt. Die B 96 war zur Unfallaufnahme ca. 4 Stunden voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Unfallaufnahme und weiteren Ermittlungen übernommen. Ein Sachverständiger unterstützte die Polizei bei der Spurensicherung.