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Zittau: Stützmauer wird saniert

Die Stützmauer entlang der Bergstraße in Zittau wird ab kommender Woche saniert. Während der Bauarbeiten ist die Straße voll gesperrt.
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Die Bergstraße musste aufgrund des schlechten Zustands der Stützmauer seit Jahren halbseitig gesperrt und mit Leitelementen gesichert werden. Foto: Keil

Die Bergstraße musste aufgrund des schlechten Zustands der Stützmauer seit Jahren halbseitig gesperrt und mit Leitelementen gesichert werden. Foto: Keil

Am 4. März beginnt die Sanierung der 225 Meter langen und bis zu 10 Meter hohen Stützmauer entlang der Bergstraße. Ab diesem Tag wird die Bergstraße zwischen Scharnhorststraße und Kummersberg für die Dauer der Bauarbeiten voll gesperrt. Nach öffentlicher Ausschreibung hatte die Firma Grötz Bauunternehmung aus Niederdorf den Auftrag zur Ausführung erhalten. Die Gesamtkosten betragen ca. 1,364 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen fördert die Baumaßnahme im Rahmen des kommunalen Straßen- und Brückenbaus mit 90 Prozent. Die Stützmauer befindet sich seit langem in einem schlechten Zustand. Die Bergstraße war deshalb aus Sicherheitsgründen schon seit Jahren halbseitig gesperrt und mit Leitelementen gesichert. Die Ursachen für den schlechten Zustand sind die fehlende Abdichtung der Stützmauerrückwand und die nicht funktionierende Oberflächenentwässerung am Stützmauerkopf. Ziel der Baumaßnahme ist die Trockenlegung und die Instandsetzung des Bauwerkes zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Dazu werden die Verblendung aus Phonolit abgebaut und anschließend Mauerwerksrisse beseitigt und Wurzelwerk entfernt. Außerdem wird eine Dränage am Stützwandkopf eingebaut und die Natursteinmauer mittels Injektionsverfahren verfestigt und abgedichtet. Abschließend wird eine Spritzbetonschicht als Ersatz für die Verblendung aus Phonolith aufgebracht. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2019. Anschließend ist im Jahr 2020 der grundhafte Ausbau der Bergstraße geplant.