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Über 50 Notrufe, 17 Anzeigen wegen Körperverletzung

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Region. Über 50 Notrufe, 17 Anzeigen wegen Körperverletzung und fünf wegen Sachbeschädigung, dazu 24 Anrufe wegen Ruhestörung - so lautet die Bilanz der Polizeidirektion Görlitz nach Christi Himmelfahrt.

 

So kam es beispielsweise in Neugersdorf zu einem Streit, der mit Handgreiflichkeiten und Anzeigen endete. Kurz vor 23 Uhr gerieten auf dem Karl-Marx-Platz sieben Menschen aneinander. Eine Frau und ein Mann hatten eine fünfköpfige Gruppe gebeten, etwas leiser zu feiern. Daraufhin kam es zu Beleidigungen und der Auseinandersetzung, bei der drei Personen leicht verletzt wurden.

 

In Weißwasser hatte sich ein 15-jähriger nicht mehr unter Kontrolle. Er warf mit Steinen nach einem 18-Jährigen, beschädigte dabei einen Begrenzungspfahl. Auch nach Eintreffen der Polizei ließ er sich nicht beruhigen. Die Beamten nahmen den Jugendlichen in Gewahrsam. "Zuvor wollten die Beiden mit dem Zug fahren, wurden jedoch von wegen ihres alkoholbedingten Verhaltens der Bahn verwiesen", teilt die Polizeidirektion mit.

 

Bei einer Auseinandersetzung am Stausee in Sohland/Spree wurden gegen 15 Uhr drei Männer durch eine größere Männergruppe erst verbal angegriffen, dann mit Fäusten traktiert. Die 20- bzw. 21-jährigen Männer erlitten dabei leichte Verletzungen im Gesicht. Die Geschädigten meldeten sich bei der Polizei. Als die Beamten eintrafen, war allerdings von den Angreifern nichts mehr zu sehen. "Es soll sich dabei um eine Gruppe von 15 bis 20 Männern gehandelt haben, die seitens der Geschädigten optisch der Fanszene von Dynamo Dresden zugeordnet wurden", so die Polizei. Da diese Gruppierung zur Tatzeit vermummt am Stausee entlanglief und Nebeltöpfe, Feuerwerkskörpers sowie eine große Trommel mit sich führte, erhofft sich die Polizei aus der Bevölkerung Hinweise zu den Personen. Zeugenhinweise nehmen der Polizeistandort Bischofswerda unter der Rufnummer 03594/7570 oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.