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Regen- und Schmutzwasserkanäle erfolgreich saniert

Die Stadtwerke haben die Kanal- und Schachtsanierungsmaßnahmen in der Heinrich-Hertz-Straße in Weißwasser abgeschlossen. Das teilte das Unternehmen Anfang dieser Woche mit.
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Foto: Keil

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Im sogenannten GFK-Inlinerverfahren mit UV-Aushärtung wurden rund 473 Meter des Schmutzwasser- und Regenwasser-Kanals saniert. Im Laufe der Woche wurden außerdem die Sanierungsarbeiten an 16 dazugehörenden Schächten abgeschlossen. Durch das GFK-Inlinerverfahren konnte die Kanalsanierung schnell und grabungslos durchgeführt werden, was die Beeinträchtigung für die Anwohner minimiert. Bei diesem Verfahren wird ein in Kunstharz getränkter Kunststoffschlauch (sogenannter „Inliner“) in den Kanal eingezogen und mittels UV-Licht ausgehärtet. Die Baumaßnahmen in der Heinrich-Hertz-Straße wurden in Zusammenarbeit von SWW, WGW und der Stadt Weißwasser durchgeführt. Der erste Teil der Baumaßnahmen begann im September und wurde Anfang November abgeschlossen. Die Sanierung der Kanäle begann Ende Dezember. Die Arbeiten sind Teil der regelmäßigen Sanierungsarbeiten von SWW.

Hintergrund GFK-Inlinerverfahren

Durch das GFK-Inlinerverfahren können Kanalsanierungen grabenlos durchgeführt werden. Damit lassen sich Zeit und Kosten sparen und die Beeinträchtigung der Anwohner wird minimiert. Beim Inlinerverfahren wird eine Gleitfolie in den bestehenden Kanal eingezogen. Das Aufstellen des Inliners erfolgt mittels Druckluft. Dadurch legt sich der Liner formschlüssig an die Wanderung des Altrohrs an. Anschließend wird eine UV-Lichterkette durchgezogen und sorgt dafür, dass der Liner aushärtet. Nach Aushärtung werden durch einen Fräsroboter die Seitenanschlüsse sofort geöffnet und angebunden. Der renovierte Kanalabschnitt kann noch am gleichen Arbeitstag wieder in Betrieb genommen werden.


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