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Neue Brücke und gemeinsamer Stadtverkehr

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Eine weitere Brücke über die Neiße könnte den Verkehr im Zentrum entlasten. Eine entsprechen Absichtserklärung wurde jetzt unterzeichnet. Genaue Planungen und einen konkreten Standort für den Bau gibt es noch nicht.

Eine weitere Brücke über die Neiße könnte den Verkehr im Zentrum entlasten. Eine entsprechen Absichtserklärung wurde jetzt unterzeichnet. Genaue Planungen und einen konkreten Standort für den Bau gibt es noch nicht.

Foto: Keil

Görlitz. Görlitz und Zgorzelec planen eine neue Brücke über die Neiße, mit der der Verkehr in den Zentren der beiden Städte entlastet werden soll. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 31. Mai bei der gemeinsamen Stadtratssitzung der Europastadt Görlitz/Zgorzelec unterzeichnet. In der Erklärung heißt es: »Im Sinne einer effektiven Verknüpfung ist es sinnvoll, außerhalb der für Lastkraftwagen >7,5 t gesperrten Stadtbrücke/Papst-Johannes-Paul-II.-Brücke und ergänzend zur Autobahn einen Brückenneubau zu errichten und diesen mit dem Straßennetz in Görlitz und Zgorzelec zu verknüpfen.«

 

Neben dem grundsätzlichen Willen, bei dem Projekt zusammenzuarbeiten, wurden in der Erklärung auch die nächsten Schritte festgehalten. So sollen jetzt vorhandene Unterlagen geprüft, die Finanzierung geklärt und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Danach könnten Planung und Umsetzung in Angriff genommen werden.

 

Auch beim ÖPNV will man zusammenarbeiten

 

Es war nicht die einzige Absichtserklärung, unter die der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu und sein Zgorzelecer Amtskollege Rafal Gronicz an dem Tag ihre Unterschrift setzen. Auch zur Entwicklung eines gemeinsamen Stadtverkehrs im Bereich ÖPNV will man zusammen an der grenzüberschreitenden Vernetzung arbeiten. Die Etablierung eines gemeinsamen Stadtverkehrs soll ebenso wie die neue Brücke die Entwicklung der Europastadt fördern. Man erhofft sich damit außerdem eine weitere Verkehrs-Entlastung der Stadtzentren und einen Schritt hin zur Erfüllung der Klimaziele.