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„Komm mit“ kommt vorbei

Eigentlich sollten die Kinder des Johanniter-Kinderhauses „Bienchen“ in Seifhennersdorf das Reiseunternehmen „Komm mit“ besuchen. Aber eine Erzieherin erkrankte und aus der Reise wurde nichts. Doch das Unternehmen reagierte ganz cool: Wenn die Kinder nicht zum Bus können, dann muss der Bus eben zu den Kindern.
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Ende gut, alles gut: Dank der spontanen Reaktion des Reiseunternehmens kamen die Kinder doch noch zu ihrer Busfahrt. Foto: Johanniter-Kinderhaus Bienchen

Ende gut, alles gut: Dank der spontanen Reaktion des Reiseunternehmens kamen die Kinder doch noch zu ihrer Busfahrt. Foto: Johanniter-Kinderhaus Bienchen

Angefangen hat alles mit einer organisatorischen Panne: Eine Erzieherin wollte mit ihrer Gruppe einen Reisebus des Unternehmens „Komm mit“ in Kottmar besichtigen. Doch dann erkrankte sie und das Projekt wurde nicht weiter verfolgt. Bei „Komm mit“ hatte man aber ihre Anfrage schon als verbindlich gewertet und erwartete am 26. Februar die Kindergruppe, die aber nicht erschien.
Ein Rückruf im Kinderhaus löste aber nicht etwa Verärgerung aus – nein: Komm mit machte ganz spontan das Angebot, mit dem Reisebus ins Kinderhaus nach Seifhennersdorf zu kommen. Kurze Zeit später erlebten so alle Kinder der Einrichtung eine echte Überraschung. Ein riesiger Doppelstockbus fuhr bis vor die Haustür. Fahrer Heiko erklärte und zeigte den Bus von innen und außen. Alle durften einsteigen und oben Platz nehmen. Mit tollem Ausblick wurde dann eine Runde gedreht. Dieses unerwartete Erlebnis weckte Urlaubsvorfreude bei den Kleinen und Großen des Kinderhauses. „Dafür wollen wir ein großes Dankeschön an das Reiseunternehmen Komm mit sagen“, so Kinderhausleiterin Katrin Hempel.


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