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Das Sommerfest ist zurück

Rothenburg. Auch in Rothenburg wird nach zwei Jahren Pause wieder gefeiert. Einen Star fürs Sommerfest zu bekommen, war nicht einfach.

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Eines der Highlights auf dem Rummel: Der Kettenflieger.

Eines der Highlights auf dem Rummel: Der Kettenflieger.

Foto: PR/Stadtverwaltung

"Es gibt aktuell keine Beschränkungen. So wie das Fest früher traditionell war, so wird es dieses Jahr stattfinden.« Die Erleichterung darüber ist Philipp Eichler anzumerken. Als Mitglied des Sommerfestbeirats ist er einer von neun Menschen, die sich um die Planung kümmern. Als Sieger der Bürgermeisterwahl kommt ihm beim Einmarsch der Vereine am Freitag noch eine besondere Rolle zu, denn dort wird er ins Amt eingeführt und erhält die Amtskette.

 

Das Fest auf die Beine zu stellen, war für die Organisatoren nicht einfach. Bis in den Frühling war nicht klar, ob vom 5. bis 7. August überhaupt gefeiert werden kann. »Beim nächsten Fest können wir hoffentlich etwas früher mit den Planungen anfangen«, sagt Festbeirat Hartmut Steinert. Dann wäre es auch einfacher, Künstler zu bekommen. Denn aktuell holt jeder nach, was in den vergangenen Jahren ausfallen musste. Die Terminpläne sind voll. »Umso glücklicher sind wir, dass Olli P. beim Sommerfest auftreten wird. Das ist für uns ein echtes Aushängeschild«, sagt Philipp Eichler. Zumal an allen drei Festtagen gilt: Eintritt frei. Auf der Bühne zu erleben sein werden außerdem unter anderem Mr. Feelgood, Colour The Sky, Nicci Schubert und die Heideländer Blasmusikanten.

 

Ein Highlight des Fests ist der Umzug, der am Sonntag um 14 Uhr startet. Mitte Juli waren 20 Bilder angemeldet. Man hofft aber, die 30er-Marke noch zu knacken. Das beliebte Feuerwerk zum Abschluss des Festes ist ebenfalls geplant und soll dieses Jahr durch passende Musik untermalt werden. Ob das klappt und der Himmel bunt erleuchtet werden kann, hängt aber vom Wetter ab. Wenn es zu trocken ist, muss das Feuerwerk abgesagt werden.

 

Im Kettenflieger über Rothenburg

 

Für den Rummel haben über 50 Schausteller zugesagt. Neben Klassikern wie Break Danke und Autoscooter ist unter anderem der Kettenflieger neu dabei. Mit 40 Metern Höhe sicher eine der imposantesten Attraktionen. Fehlen wird dagegen ein Riesenrad. Es war schlicht keins zu bekommen. »Wir haben alle Kontakte von Rostock bis Bayern abgeklappert«, erzählt Hartmut Steinert.

 

Dass es trotz allerorts gestiegener Preise mit dem Fest klappt, hängt neben dem erhöhten Kulturbudget auch mit den fleißigen Sponsoren zusammen. »Es sind dieses Jahr sogar mehr geworden. Dafür ein großes Dankeschön«, sagt Philipp Eichler. Der Sommerfestbeirat blickt schon auf die nächsten Jahre. Die Kulturanlage, die dieses Jahr zum Fest nicht bespielt wird, soll nächstes Jahr wieder zum Programm gehören. Langfristig könnte auch der Montag wieder ein Festtag werden. Bei einem Bürgerentscheid war entschieden worden, dass nur noch drei Tage lang gefeiert wird. Inzwischen mehren sich aber die Stimmen, die sich den vierten Tag zurückwünschen. Ob das umsetzbar ist, werden die Organisatoren prüfen.

 

Hier gibt's das Programm des Sommerfestes als Download.