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Das rote »i« zieht um

Zittau. Das Tourismuszentrum Naturpark Zittauer Gebirge startet nach Modernisierung an neuem Standort.

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Das Tourismuszentrum am neuen Standort am Markt.

Das Tourismuszentrum am neuen Standort am Markt.

Foto: Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft

Seit Wochen finden Ausbauarbeiten in den Räumen an der Zittauer Kinopassage im Haus Sonne am Marktplatz statt. Bis kurz vor der Eröffnung werden die Handwerker noch im neuen Tourismuszentrum Naturpark Zittauer Gebirge zugange sein. Am 14. Juli ist es soweit. In den neuen Räumlichkeiten können die Gäste und Einwohner der Stadt und Umgebung empfangen und beraten werden. Somit ist das Ensemble im Objekt Markt 9, bestehend aus dem Sonnenhotel, dem Filmpalast Zittau und dem ersten Anlaufpunkt für Touristen, komplett.

 

"Auch wenn der Weg zur Eröffnung unseres neuen Standorts manchmal anders verlief als geplant, kann sich das Ergebnis sehen lassen", sagt Susanne Mannschott, Geschäftsführerin der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft. Ursprünglich war der Eröffnungstermin für das Frühjahr angesetzt. "Wir sind sehr erleichtert, dass der Umzug noch vor den sächsischen Sommerferien klappt. Aufgrund der aktuellen politischen Situation sind verschiedene Gewerke von Lieferengpässen betroffen und können damit einhergehenden nur schwer verbindliche Lieferzusagen eingehen." Zur offiziellen Eröffnungsfeier am 31. August werden dann aber hoffentlich alle Elemente verfügbar sein. Um für die Gäste lückenlos da sein zu können, wird während der Umzugstage vom 11. bis 13. Juli eine Beratung im Zelt vor dem Gebäude stattfinden.

 

Wenn man den Marktplatz betritt, wird das bekannte rote "i" in Zukunft von allen Seiten gut erkennbar sein und die Gäste werden den richtigen Weg ohne lange Suche finden. Das war eines der wesentlichen Kriterien für die Verlagerung des Tourismuszentrums aus dem Rathaus. "Die Beratung und Betreuung des Gastes wird auch weiterhin im Fokus der Mitarbeiterinnen des Tourismuszentrums stehen. Moderner und individueller ist dabei die Art und Weise der Informationsvermittlung geworden. Das Herz bildet eine digitale Beratungsinsel, die den Gästen die Möglichkeit gibt, die Region zu entdecken", so Susanne Mannschott weiter. "Dabei spielt die Aufbereitung von Open-Data-Informationen über zentrale Datenbanksysteme eine entscheidende Rolle. Ein Zugriff auf Daten z. B. zu Radwegen oder Wandertouren ist somit auch über weitere Terminals oder Webseiten möglich. Das ist ein erster Schritt zu einer regionalen Darstellung über den Zugriff auf einen gemeinsamen Datenpool." Mit dem geplanten Außenterminal, welches aktuell noch nicht geliefert werden kann, wird es auch außerhalb der Öffnungszeiten eine Möglichkeit für die Gäste geben, ein Zimmer zu buchen oder sich nach Freizeitaktivitäten zu erkundigen.

 

Die Modernisierung des Tourismuszentrums wird mit Fördermitteln aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen realisiert. "Wir möchten uns herzlich bei allen beteiligten Dienstleistern für die gute Zusammenarbeit und das wunderbare Ergebnis bedanken", freut sich Susanne Mannschott.