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28 Straftaten: Serieneinbrecher muss hinter Gitter

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Am vergangenen Donnerstag hat das Amtsgericht Görlitz einen Serieneinbrecher zu zwei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Dem Beschuldigten wurden insgesamt 28 Straftaten im Zeitraum von Oktober 2018 bis April 2021 vorgeworfen. Darunter Einbrüche in Wohnhäuser, Fahrraddiebstähle, ein Motorraddiebstahl sowie mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der verursachte Stehlschaden lag im fünfstelligen Bereich. „Umfangreiche Ermittlungen sowie die Kameraaufzeichnungen an der Altstadtbrücke in Görlitz brachten die Kriminalisten der Soko Argus auf die Spur des Täters und zeigten Zusammenhänge zu einer Serie von Einbrüchen und Diebstählen im Landkreis Görlitz“, teilt die Polizeidirektion Görlitz mit. Die Beamten identifizierten den Serieneinbrecher und fahndeten nach diesem. Die Staatsanwaltschaft Görlitz erwirkte einen europäischen Haftbefehl. Ende April nahmen ihn Polizisten des Görlitzer Reviers in Zgorzelec fest. Der Festgenommene war auf seiner Flucht vor der Bundespolizei in die Neiße gesprungen und schwamm auf die gegenüberliegende Uferseite. Zuvor hatte der Flüchtige Werkzeuge im Wert von rund 110 Euro aus Einkaufsmärkten in Görlitz gestohlen. Die Ordnungshüter übergaben den Dieb an die polnischen Kollegen in Zgorzelec. Am 2. Juni 2021 lieferten polnische Polizisten den Tatverdächtigen schließlich nach Deutschland aus. Nach Verkündung des Urteils erfolgte die Einlieferung des 33-jährigen Deutschen in eine Justizvollzugsanstalt.