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2 Millionen Euro für neues Ambulanzzentrum

Die Entscheidung ist gefallen: In der letzten Aufsichtsratssitzung hat das Orthopädische Zentrum Rothenburg den Um- und Neubau eines Ambulanzzentrums beschlossen.
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Vorentwurf des neuen Ambulanzzentrums. Visualisierung: planteam Freie Architekten und Ingenieure

Vorentwurf des neuen Ambulanzzentrums. Visualisierung: planteam Freie Architekten und Ingenieure

Die Planungsarbeiten sind bereits abgeschlossen, die Baugenehmigungs- sowie Ausschreibungsphasen sollen noch in diesem Jahr beginnen. Beim Ausschreibungsverfahren liege der Fokus, wie auch bei anderen Bauvorhaben, in erster Linie auf regionale Unternehmen. Andreas Böer, Vorsitzender des Aufsichtsrates, sieht in der Genehmigung für die Investition ein klares Bekenntnis seitens der Eigentümer und des Aufsichtsrates zur Standortsicherung und Weiterentwicklung des Orthopädischen Zentrums.

Positionierung als Spezialklinik

Für Geschäftsführer Jörg Ruppert ist es eine Bestätigung der Strategie, den Standort als Spezialklinik im Bereich der Orthopädie sowie der orthopädischen Nachversorgung zu positionieren. Jörg Ruppert: „Für unsere Patienten bedeutet es, dass wir die Versorgungskette im orthopädischen Bereich und auch darüber hinaus weiter stärken können, von Fachklinik und Reha, über Schmerztherapie, Physio- und Ergotherapie bis hin zu Osteopathie - alles unter einem Dach.“

Bereits 8 Millionen Euro investiert

Der Um-  und Neubau des Ambulanzzentrums, der rund 2 Millionen Euro kostet, reiht sich in eine Vielzahl von Investitionen, die seit dem Jahr 2014 erfolgten. Insgesamt wurden rund 8 Mio. Euro investiert. Projekte wie die Sanierung des OP-Traktes, der Sterilisationsabteilung sowie Intensivstation, der Einbau eines Blockheizkraftwerkes, die Modernisierung der Küche und die Umsetzung von kostenfreiem WLAN auf dem Gelände des Orthopädischen Zentrums wurden bereits realisiert.

Über das Orthopädische Zentrum

Im Orthopädischen Zentrums Martin-Ulbrich-Haus Rothenburg finden sich die Fachklinik für Orthopädie, die Klinik für Rehabilitation, das Wohnpflegeheim für Schwerstkörperbehinderte und die Tagespflegeeinrichtung „Sonnenhut“. In der Fachklinik für Orthopädie werden Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, einschließlich handchirurgischer Erkrankungen behandelt. In der Klinik für Rehabilitation beginnt nach operativen Behandlung die intensive physiotherapeutische Nachbehandlung.