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Mittelalter-Survival-Camp mitten im Spreewald

Ferienaktion. In den Sommerferien ist „Schule“ ein absolutes Tabu-Wort. Trotz der lernfreien Zeit wollen wir die grauen Zellen aber nicht unbenutzt lassen. In ein paar Wochen müssen sie ja wieder voll einsatzfähig sein. Ein Museum bietet sich da super an. Aber wir besuchen nicht irgendein Museum. Wir begeben uns diese Woche auf ganz besondere Bildungsmission…

In der Slawenburg Raddusch wollen wir uns über die Geschichte der Region informieren und das beeindruckende Bauwerk  ein bisschen näher kennenlernen. Als Unterstützung auf meiner archäologischen Mission habe ich mir meinen Kollegen Markus mitgenommen.
Schon von der Autobahn aus sieht man die runde Holzburg. Auch wenn es „nur“ ein Museum ist, werde ich doch ein bisschen nervös, je weiter wir uns nähern. Auf dem Parkplatz angekommen, gibt es kein Halten mehr. Jetzt bin ich aufgeregt und will die Burg endlich von innen sehen. Aber schon auf dem Weg dorthin gibt es einige Ablenkungen. Einen Spielplatz aus alten Wagen- und Wagenradteilen und einen riesigen Stier aus Holz. Da kann ich einfach nicht dran vorbeigehen, ohne zu wippen und zu versuchen, den Stier zu erklimmen. Es bleibt allerdings bei dem Versuch. Meine Kletterkünste an Holzfiguren halten sich offensichtlich in Grenzen. Aber ich bin ein kleiner Museums-Freak- ins Mittelalter eintauchen ist da schon eher mein Ding. Unsere Museumführerin Frau Schudeck nimmt uns gleich am Eingang der Burg in Empfang.
Gestartet wird mit einer kurzen Einführung über die Geschichte der Burg. Damit dem Kind in mir nicht langweilig wird, gibt es gleich noch einen kleinen Ausflug in die Welt der Spielzeuge des Mittelalters. Reifen treiben, Ringe werfen und Bogenschießen. Bei den Spielen wäre ich gern im Mittelalter aufgewachsen.
Langeweile kommt auch bei der restlichen Führung nicht auf. Mit spannenden Geschichten, faszinierenden Ausstellungsstücken und Inszenierungen des früheren Lebens auf der Burg wirkt es überhaupt nicht als würden wir uns in einem Museum befinden.





Kleine Rätsel, welche Funktion die Gegenstände hatten, die bei den Ausgrabungen gefunden wurden und Filme zur Auflösung können selbst den größten Geschichtsmuffel überzeugen. Da bin ich mir sicher!
Das Highlight der Führung wartet aber noch auf mich. Leben wie im Mittelalter - hautnah!
An der Mit-Mach-Station im Inneren des Burgwalls darf ich testen, ob ich im Reich der Slawen überlebt hätte. Mir graut es jetzt schon vor den Aufgaben. Ich habe ja die Befürchtung, dass ich mir mein Abendessen jetzt selber jagen muss. Nicht ganz - aber ich war nah dran. Feuer machen! Okay - Hartholz auf Weichholz und mit dem Bogen ordentlich reiben. Jetzt weiß ich, warum Feuer machen als Männerarbeit gilt. Das ist ja mega anstrengend! Mehr als ein bisschen Rauch und komischen Geruch bekomme ich nicht zustande.
Beim Weben am Webstuhl stelle ich mich da schon geschickter an. Halten wir fest: Feuer kann ich zwar nicht machen, aber eine Decke weben, um dennoch nicht zu erfrieren, hätte ich geschafft. Das Überlebenstraining im Mittelalter habe ich, meiner Meinung nach, erfolgreich absolviert.

Mein Fazit:
Die Slawenburg in Raddusch ist definitiv kein gewöhnliches Museum. Durch kleine Animationen und  ganz viele Möglichkeiten zum Selbstausprobieren wird auch der größte Museumsmuffel überzeugt.

Gut zu wissen
Anfahrt: www.slawenburg-raddusch.de
Kontakt: Tel.: 035433/ 55522
Öffnungszeiten: August: 9.30 -18 Uhr, bis Oktober: 10-18 Uhr, ab November: 10-16 Uhr
Preise: Familienkarte: 19 Euro

Wer sich den Eintritt sparen will:
HIER gibt‘s jede Menge Freikarten zu gewinnen. Viel Glück!



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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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