ts

Für Freizeitpark und Streichelzoo ist man nie zu alt!

Ferienaktion. Dass die Sommerferien die Zeit der Familienausflüge sind, weiß jeder. Deswegen ist das nächste Ziel meiner Selbsttest-Liste auch ein Familien-Freizeitpark. Aber was tun, wenn man noch keine eigene Familie hat, mit der man den Park testen kann? Richtig! Man borgt sich einfach eine aus. Und genau das habe ich diese Woche gemacht…

Zusammen mit unserem Online-Redakteur Henry Gbureck und seinen beiden Jungs geht es also ab in den Sonnenlandpark. Schon von der Autobahn aus sieht man das Wahrzeichen des Parks, das Riesenrad. Die Aufregung wächst, nicht nur bei den Kindern.

Am Eingang gibt es direkt den Parkplan in die Hand gedrückt – jetzt kann es losgehen. Alle Attraktionen werden mit strategischer Präzision abgearbeitet, schließlich wollen wir ja nichts verpassen. Wir versuchen uns auf riesigen Hüpfkissen – die wirklich jedes Trampolin in den Schatten stellen – erkunden den Wasserspielplatz bis hin zu kleinen Flößen, mit denen man über den See staken kann. Bis hierhin waren es alles spaßige, aber noch ganz entspannte Attraktionen. Jetzt wird es actionreicher. Auf der Seilbahn erreichen wir durch Anschubsen sagenhafte Geschwindigkeiten – zumindest kommt es mir so vor. Wenn es nach den Jungs ginge, könnten wir wahrscheinlich ruhig noch schneller fahren. Aber mal schauen, wie lange sie noch große Reden schwingen.

Der nächste Punkt auf meinem Parkplan kostet auch mich Überwindung. Butterfly nennt sich das Höllengerät und stellt sich als Halfpipe mit Schlitten heraus. Kinder kreischen und die Erwachsenen in der Schlange sehen auch ein wenig ängstlich aus. Aber wir sind mutig! – Zumindest tun wir so…

Und plötzlich sind auch die Kleinen, die zuvor noch nach Action geschrien haben, ganz kleinlaut. Auch mir geht so langsam die Düse. Wenn man drinnen sitzt, sieht es bestimmt noch schlimmer aus als von hier unten. Und ich habe Recht! Bis zur Spitze der Halfpipe hochgezogen und dann einfach fallen gelassen zu werden, hinterlässt ein ganz ekliges Gefühl in der Magengegend. Aber es ist auch berauschend, den freien Fall einmal vorwärts und einmal rückwärts zu erleben. Danach zittern uns ganz schön die Knie und wir haben eine Pause dringend nötig. Also ab zum Waldimbiss für eine kleine Stärkung.

Mit neuen Kräften geht es weiter. Die Wasserrutsche mit Luftkissen sorgt für die nötige Abkühlung. Auf dem Kettcar-Parcours und den Minidampfern zum selber Rudern können wir uns jetzt nochmal richtig austoben. Zum krönenden Abschluss unseres Tages machen wir uns auf den Weg zum Riesenrad, der durch das Wildgehege führt. Hirsche füttern inklusive. Auf dem Riesenrad hat man einen fantastischen Ausblick über den gesamten Park und die Umgebung. Beeindruckend!

Kurz vor dem Ausgang bemerken wir dann aber doch noch eine Attraktion, an der wir einfach nicht vorbeigehen können: BumperBoats! Motorisierte Luftkissenboote mit Wasserkanonen. Das schreit nach Wasserschlacht! Darüber, wer dabei als Gewinner hervorgeht, sind wir uns noch nicht ganz einig. Aber schön nass sind wir auf alle Fälle. Jetzt geht es wieder nach Hause. Schade eigentlich, denn es hat wirklich unglaublich viel Spaß gemacht.

Mein Fazit: Im Sonnenlandpark kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Und auch Erwachsene können hier zusammen mit ihren Kindern eine Menge erleben und Spaß haben.

Anne-Sophie Lösche

Gut zu wissen
Anfahrt: www.sonnenlandpark.de
Kontakt: Telefon: 037208 / 883978
Öffnungszeiten: bis 31. Oktober: täglich 10 - 18 Uhr
Preise: Familienkarte 39,50 Euro


Freikarten gefällig?

Und wer sich den Eintritt sparen will, schaut einfach HIER

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Buch zum SemperOpernball erschienen

Dresden.  Es war eines seiner Herzensprojekte und pünktlich drei Wochen vor dem großen Ball, der zum 15. Mal stattfindet, präsentierte Hans-Joachim Frey seinen schicken Bildband »Der Dresdner SemperOpernball - Die schönste Nacht des Jahres«. Entstanden ist das 228 Seiten starke und bildgewaltige Buch gemeinsam mit Autor Dr. Jürgen Helf-richt, erschienen ist es im Husum Verlag. Das Werk blickt zurück auf 14 Jahre Ballgeschichte, lässt dabei Programmhighlights Revue passieren, zeigt Menschen, die vor und hinter der Bühne arbeiten und bietet viele Hintergrundinfos rund um den SemperOpernball.Andererseits spannt das Buch den rpäzise recherchierten Bogen zu einer Balltradition, die bereits 1925 begann und die sich wiederum einfügt in die historische Vorreiterrolle höfischer Balltraditionen.Gewürzt ist das Buch mit vielen Bildern bekannter Persönlichkeiten – gekrönte Häupter, Wirtschaftsbosse, Holly-woodstars, Poltiker, Schauspieler und Showtalente – und es lässt erahnen, dass die Macher des grandiosen Events vor 15 Jahren nicht ahnten, welche Imposanz, Größe und Bildgewaltigkeit dieser Ball einst haben würde. Das Buch ist demnächst im Handel für 19,95 Euro erhältlich.   ISBN-Nummer978-3-89876-995-2, Husum Verlag Es war eines seiner Herzensprojekte und pünktlich drei Wochen vor dem großen Ball, der zum 15. Mal stattfindet, präsentierte Hans-Joachim Frey seinen schicken Bildband »Der Dresdner SemperOpernball - Die schönste Nacht des Jahres«. Entstanden ist…

weiterlesen

Flucht auf kaputten Reifen

Hirschfelde. Beamte des Polizeireviers Zittau-Oberland haben am Sonntagvormittag einen VW Transporter auf der Siliziumstraße in Hirschfelde ins Visier genommen. Als sie dem Fahrer jedoch das Anhaltesignal gaben, stoppte dieser nicht. Im Gegenteil, er gab Gas und ergriff die Flucht. Mit Vollgas fuhr der Flüchtige auf die B 99 in Richtung Zittau. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf. Kurz vor Zittau, der T5-Lenker missachtete weiterhin jegliche Stoppsignale, legten die Ordnungshüter einen Stop Stick aus, den der Volkswagen auch überfuhr. Trotz zwei beschädigter Reifen setzte der Transporter-Fahrer seine Flucht auf der B178 nach Polen fort. Drei Funkstreifenwagen verfolgten den Wagen mittlerweile. Schließlich kam es in der polnischen Ortschaft Turow zum Zusammenstoß zwischen einem Polizeiauto und dem T5. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Jedoch entstand ein Schaden von rund 1500 Euro an dem Einsatzfahrzeug. Daraufhin gelang es den Ordnungshütern sowohl den 41-jährigen Fahrer als auch seinen 32 Jahre alten Beifahrer, beide Polen, festzuhalten. Die Beamten übergaben die beiden Männer der polnischen Polizei. Es stellte sich heraus, dass die Liste der Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, die die Männer offenbar zur Flucht bewogen, nicht gerade kurz war. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, vermutlich Amphetamine. Der Lenker war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Darüber hinaus gehörte das Kennzeichen nicht an den Transporter. Es bestand zudem keine Pflichtversicherung für den Volkswagen. Es folgten diverse Anzeigen für die genannten Delikte sowie eine weitere für die Gefährdung des Straßenverkehrs. In einem anderen Fall sucht die Polizei aktuell Zeugen. Diebe haben im Januar eine Bronzefigur vom Neugersdorfer Friedhof gestohlen. Laut Polizei ist es unwahrscheinlich, dass der Diebstahl vollkommen unbemerkt blieb, da die Figur recht groß und auch schwer ist. Außerdem hat sie einen hohen Wiedererkennungswert. Die Polizei bittet daher um die Unterstützung der Bevölkerung. Beamte des Polizeireviers Zittau-Oberland haben am Sonntagvormittag einen VW Transporter auf der Siliziumstraße in Hirschfelde ins Visier genommen. Als sie dem Fahrer jedoch das Anhaltesignal gaben, stoppte dieser nicht. Im Gegenteil, er gab Gas und…

weiterlesen