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Stadt bringt weitere Flüchtlinge unter

In dieser Woche kommen 98 neue Flüchtlinge nach Dresden, die in eine der kommunalen Unterkünfte einziehen.
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Unterkunft für Flüchtlinge im ehemaligen Hotel "Lindenhof". Foto: Pönisch

Unterkunft für Flüchtlinge im ehemaligen Hotel "Lindenhof". Foto: Pönisch

Das Grundrecht auf Asyl ist eines der zentralen Merkmale unseres demokratischen Rechtsstaates. Alle Kommunen haben deshalb die gesetzliche Pflicht, für eine menschenwürdige Unterkunft der Flüchtlinge zu sorgen. Dresden entzieht sich dieser Verantwortung nicht, heißt es aus der Stadtverwaltung, und kümmert sich fortlaufend um Unterbringung und Betreuung der Menschen. In dieser Woche erwartet die Stadt insgesamt 98 neue Flüchtlinge. Diese werden in verschiedenen Unterkünften abhängig vom Platzbedarf und freien Kapaziäten in den Aufnahmeeinrichtungen der Stadt untergebracht. Dazu gehören ein ehemaliges Hotel auf der Berliner Straße (96 Plätze), die Turnhalle Ginsterstraße (59), das ehemalige Hotel "Lindenhof" auf der Podemusstraße (70) und ein Wohnhaus auf der Peschelstraße (38). Außerdem erfolgt die Unterbringung vorrangig von Familien in Gewährleistungswohnungen, verteilt im ganzen Stadtgebiet. Die Betreuung erfolgt durch gemeinnützige Verbände und Einrichtungen und viele Helfer. Um auf weitere Zugänge von Flüchtlingen zu reagieren, werden weitere Unterkünfte vorbereitet. So werden bald bis zu 70 Asylsuchende in die ehemaligen Feuerwache auf der Katharinenstraße in der Neustadt einziehen. Dresden erhielt als Erstzuweisungen seit Januar bis einschließlich 2. Oktober insgesamt  2.258 Menschen. Davon sind 1.614 Männer, 286 Frauen und 358 Kinder. Die Menschen stammen aus folgenden Hauptherkunftsländern: Syrien (595), Afghanistan (260), Kosovo (226), Irak (186) und Pakistan (143). Sie sind in verschiedenen Objekten innerhalb des Stadtgebietes untergebracht. Die Landeshauptstadt verfügt derzeit über 15 Heime mit 1.083 Plätzen und 439 Wohnungen mit 2.642 Plätzen sowie drei derzeit in Betrieb genommene Interimsstandorte mit derzeit 169 Plätzen (Turnhallen) an den Standorten Ginsterstraße (59 Plätze), Terrassenufer (40 Plätze) und Schleiermacherstraße (70 Plätze). Eine weitere Turnhalle in der Thäterstraße (59 Plätze) ist derzeit noch nicht belegt. Bürger können sich zu allen Angelegenheiten rund um Asyl informieren, per E-Mail unter asyl@dresden.de oder telefonisch unter +49 351 488 11 77. Foto: Pönisch