Carola Pönisch

Pflaumentoffel als Briefmarke

Wenn schon nicht abgepackt in Tüten oder als Figur beim Bühnenprogramm auf dem Striezelmarkt - der Pflaumentoffel wird in diesem Jahr trotzdem nicht vergessen. PostModern widmet dem schwarzen Kerl nämlich eine Sonderbriefmarke.
Bilder
Alexander Hesse (37, Unternehmenssprecher PostModern) und Anton Fuchs (22, Schauspieler und Darsteller des Pflaumentoffels beim Bühnenprogramm des Striezelmarktes). Foto: PostModern

Alexander Hesse (37, Unternehmenssprecher PostModern) und Anton Fuchs (22, Schauspieler und Darsteller des Pflaumentoffels beim Bühnenprogramm des Striezelmarktes). Foto: PostModern

Elf Backpflaumen, eine goldene Halskrause, eine Leiter, Zylinderhut und ein freundlich dreinblickendes Gesicht mit zwei roten Bäckchen - so kennen wir den Pflaumentoffel. Seit genau 220 Jahren gibt es die Figur, hinter der eigentlich eine tragische Geschichte der Armut steht. Denn als Vorbild dienten einst die sieben-bis achtjährigen Waisenkinder, die im 19. Jahrhundert als Schornsteinfeger arbeiten mussten.  Zur Weihnahtszeit verkauften diese Kinder zusätzlich selbst gebastelte Männlein aus Dörrobst auf den Weihnachtsmärkten.Aus dem Jahre 1801 findet sich dazu die erste urkundliche Erwähnung dieser „Männlein aus Backpflaumen“. Jetzt bekommt der Pflaumentoffel, der zu den symbolträchtigsten Figuren des Dresdner Striezelmarkts gehört, sogar  eine eigene Briefmarke von PostModern. Die 70-Cent-Sonderbriefmarke (Standardbrief bis 20 g) ist in allen teilnehmenden Servicepunkten und im Online-Shop von PostModern erhältlich.


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