gb/pm

Niederlage im ersten Viertelfinalspiel

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Dresden. Die Dresdner Eislöwen sind mit einer Niederlage ins Playoff-Viertelfinale gegen die Heilbronner Falken gestartet. Vor 1.755 Zuschauern musste sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann mit 2:3 in der ersten Verlängerung geschlagen geben. Freitag, 18. März, 20 Uhr, geht es mit dem zweiten Spiel der Serie "Best-of-Seven" in Heilbronn weiter.
 
Die Falken erwischten die Eislöwen nach zehn Tagen ohne Spiel eiskalt auf dem falschen Fuß. Justin Kirsch (4.) und exakt 20 Sekunden später Judd Blackwater brachten die Gäste schnell mit 2:0 in Führung. Kirsch verzögerte geschickt, der Puck rutschte Janick Schwendener durch die Beine. Blackwater spielte die Scheibe hinter dem Dresdner Tor nach vorn, wo sie von David Suvantos Schlittschuh ins eigene Tor abprallte. Nach zehn Minuten kamen die Blau-Weißen besser ins Spiel und erspielten sich Großchancen. Eine dieser Torchancen nutzte Simon Karlsson in Überzahl mit einem Schuss von der blauen Linie zum Anschlusstreffer in einer hart geführten Partie.
 
Im zweiten Drittel dominierten die Eislöwen, kamen zu reihenweise hochkarätigen Gelegenheiten. Arno Tiefensee konnte aber alle Chancen entschärfen.
 
Im Schlussabschnitt drückten die Eislöwen weiter auf den Ausgleich. Tiefensee stellte sich weiter als Spielverderber heraus, bis zur 55. Minute. Erneut trafen die Dresdner in Überzahl. Johan Porsberger markierte den 2:2-Ausgleich.
 
Es ging in die Verlängerung. In den Playoffs bedeutet das 20 Minuten Fünf gegen Fünf, bis der entscheidende Treffer fällt. Den erzielten die Gäste in Überzahl in der 69. Minute durch Julian Lautenschlager.
 
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es ist leider das eingetreten, was ich befürchtet habe. Wir haben zehn Tage nicht gespielt und Heilbronn war im Playoff-Modus. Sie haben uns in den ersten zehn Minuten überrannt. Wir sind nach dem Powerbreak besser ins Spiel gekommen, haben nicht aufgegeben und sind zurückgekommen. In der Overtime entscheiden Kleinigkeiten. Wir ziehen die Strafe und die hat Heilbronn eiskalt ausgenutzt. Wir müssen aus den Fehlern lernen und es am Freitag im zweiten Spiel besser machen.“
 
(pm/Dresdner Eislöwen)