Carola Pönisch

Achtung: Nester nicht berühren

Der gefährliche Eichenprozessionsspinner ist derzeit wieder aktiv.
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Seit Ende April/Anfang Mai entwickeln sich die Raupen des Eichenprozessionsspinners in den Oberkronen der Bäume. Zurzeit befinden sie sich in der Verpuppungsphase. Die Falter schlüpfen im August und legen ihre Eier in den Oberkronen der Eichen ab. Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft empfiehlt dringend, Abstand von den Gespinsten (netzartige Nester) des Tieres zu halten und sie nicht zu berühren. Der Eichenprozessionsspinner ist eine ungefähr drei bis vier Zentimeter lange Raupe mit schwarz-braunem Streifen auf dem Rücken. Sie lebt ausschließlich auf Eichen, bevorzugt auf freistehenden Bäumen. Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Raupen Gifthaare aus. Kommen Menschen mit ihnen in Kontakt, können sie Hautrötungen und Ausschläge verursachen. Im schlimmsten Fall treten Schockzustände auf. Die Gifthaare sind auch in den von den Raupen zurückgelassenen Häutungsgespinsten zu finden. Diese Gespinste befinden sich nicht nur in den Baumkronen, sondern auch an Eichenstämmen, an denen Menschen und Tiere sie erreichen können. "Grundstückseigentümer sollten solche Gespinste am besten von einer Fachfirmen entfernen lassen", rät das städtische Grünamt. Eichenprozessionsspinner besiedeln seit 2012 die Stadtteile nördlich der Elbe. Weitere Informationen und wie man sich vor dem Eichenprozessionsspinner schützen kann, stehen unter  www.dresden.de/eichenprozessionsspinner


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