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Kornmarktcenter sieht rot

Am Montagabend, 1. März, leuchtete der Ost-Eingang des Kornmarkt-Centers Bautzen rot: ein mahnendes Zeichen für die schwierige Lage der Händler und für eine schnelle Wiedereröffnung der Geschäfte.
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Vor dem Eingang des Kornmarkt-Center machten die Einzelhändler auf ihre Situation aufmerksam. Foto: Norman Paeth

Vor dem Eingang des Kornmarkt-Center machten die Einzelhändler auf ihre Situation aufmerksam. Foto: Norman Paeth

Zahlreiche Geschäfte, Schaufenster und Einkaufszentren in Deutschland leuchten am Montagabend rot – auch der Osteingang des Kornmarkt-Centers in Bautzen. Mit der gemeinsamen Aktion wollen Händler deutschlandweit auf die existenzbedrohende Lage vieler Geschäfte und Handelsunternehmen infolge des anhaltenden Lockdowns aufmerksam machen und im Vorfeld der anstehenden Konferenz der Ministerpräsidenten für eine schnelle Öffnung des Einzelhandels werben. „Einzelhandel ist kein Infektionstreiber“ „Mit der Aktion wollen wir ein klares Zeichen setzen und zeigen: Der Handel blutet aus und die Lebendigkeit der Innenstadt ist in Gefahr! Viele Händler stehen mit dem Rücken zur Wand (…) Daher ist eine schnelle Öffnung der Geschäfte dringend erforderlich. Das geht nachweislich mit Sicherheit und Verantwortung: Zahlreiche Studien belegen, dass der Einzelhandel kein Infektionstreiber ist. Auch das Robert-Koch-Institut bewertet das Infektionsrisiko im Einzelhandel ausdrücklich als niedrig“ so Christian Polkow, Center Manager des Kornmarkt-Centers. Click und Collect ist keine Alternative Christian Polkow weiter: „Die aktuell diskutierten „Click & Meet“-Angebote oder vergleichbare Ideen sind keine Alternative – im Gegenteil. Die Kosten für Personal und Ladenbetrieb sind zumeist höher als die Umsätze, so dass derartige Angebote die aktuellen Verluste nur weiter erhöhen würden.“