Sandro Paufler

Kamenzer möchte Landrat werden

Der Unternehmer Tobias Jantsch möchte Landrat für den Landkreis Bautzen werden. Seine Visionen und Ziele hat er nun der Öffentlichkeit präsentiert und stellt sich als parteilosen Kandidaten zur Wahl.
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Der 38-jährige Tobias Jantsch tritt als Kandidat für den Posten als Landrat an. Seine politischen Vorstellungen und Visionen ließen die Pressevertreter aufhorchen. Foto: privat

Der 38-jährige Tobias Jantsch tritt als Kandidat für den Posten als Landrat an. Seine politischen Vorstellungen und Visionen ließen die Pressevertreter aufhorchen. Foto: privat

Der Jungunternehmer Tobias Jantsch geht in die Offensive und stellte sich kürzlich den Medien- und Pressevertretern. Seine bisherige Vita liest sich so: Tobias Jantsch ist 38 Jahre alt, wurde in Zittau geboren und ist wohnhaft in Kamenz. Während der Zeit bei der Bundeswehr absolvierte Jantsch eine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten für Kommunalrecht und schloss später ein Studium in der Logistikbranche ab. Außerdem ließ er sich zum Heilpraktiker und diplomierten Trainer ausbilden. In Kamenz gründete er ein Gesundheitszentrum namens „La Vida“ und ist weiterer Geschäftsführer einer Immobilienverwaltung. In seiner Freizeit engagiert er sich für den Verein „Gemeinsam Zukunft Gestalten“, welches sich zum Ziel gesetzt hat, soziale Projekte im Landkreis zu fördern. Für mehr Bürgernahe Politik eintreten Als Kandidat für den Posten des Landrates möchte Tobias Jantsch parteilos antreten. Er beobachte schon länger den Kreistag und findet, dass es zu wenig um die Sache gehe. Stattdessen wird viel zu sehr Parteipolitik betrieben. Er bevorzuge Politik, die die den Menschen im Landkreis Bautzen diene. Als potentieller Landrat möchte er die Bürger mehr einbeziehen. Er plädiert für mehr Bürgerumfragen und Bürgersprechstunden. Werte wie Heimatverbundenheit, Pünktlichkeit und Tradition sind ihm wichtig. Handwerk unterstützen und mehr auf Regionalität setzen Seine oberste Priorität ist der Schuldenabbau des Landkreis Bautzen. Dabei möchte er die Verwaltung digital gestalten und effizienter ausrichten, um so Kosten und unnötige Bürokratie einzusparen. Tobias Jantsch möchte das Handwerk und mittelständische Unternehmen unterstützen. Schon in der Schule sollen Kinder und Jugendliche für Handwerksberufe begeistert werden. Der Kandidat sieht die internationale Globalisierung kritisch. Die Unternehmen im Landkreis selbst, sollten mehr regionaler zusammenarbeiten und sich besser vernetzen. Dabei sollen die Firmen vermehrt regional produzieren und weniger abhängig von außerhalb sein. Individuallösung beim Thema Impfen Beim Thema Corona plädiert Jantsch auf eine Individuallösung beim Impfen. Geimpft werden sollte beim Hausarzt, da diese den Patienten besser kennen. Impfzentren hält er dagegen für keine sinnvolle Alternative. Krankenhäuser sollten nach seiner Meinung nach, mehr der Gesellschaft dienen und verstaatlicht werden. Ob Tobias Jantsch zur kommenden Landtratswahl, die voraussichtlich am 12. Juni 2022 stattfindet, Unterstützung von anderen Parteien des Kreistages bekommt, ist derzeit noch unklar.