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Unruhestifter in Gewahrsam genommen

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Foto: Gerhard Seybert/fotolia.com

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Verkehrsunsicher und zu hoch Am Mittwochnachmittag kontrollierte eine Streife der Autobahnpolizei auf der BAB 4 am Parkplatz Löbauer Wasser einen Sattelzug. Der Planenauflieger mit aufgeschobenem Dach transportierte eine verunfallte Sattelzugmaschine. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Gespann zu hoch war. Fast einen halben Meter ragte das Führerhaus der Ladung über die Vier-Meter-Begrenzung heraus. So wäre das Gespann im Autobahntunnel Königshainer Berge möglicherweise an einem der Lüfter hängengeblieben. Zudem war der Auflieger in verkehrsunsicherem Zustand. Die Verkehrspolizisten untersagten dem 35-jährigen Fahrer die Weiterreise. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit dem Fall befassen. (tk)
Sattelzug mit Gefahrgut liegengeblieben Mittwochnachmittag ist auf der BAB 4 zwischen den Anschluss-stellen Salzenforst und Bautzen-West ein mit Gefahrgut beladener Sattelzug mit einem technischen Defekt liegengeblieben. Eine Streife der Autobahnpolizei sicherte den auf dem Standstreifen stehenden Laster ab, ein Abschleppunternehmen kümmerte sich um die Bergung. (tk)
„Fliegendes Auge“ zur Verkehrsüberwachung im Einsatz Am Mittwochvormittag hat ein Hubschrauber der sächsischen Polizei auf der BAB 4 Verkehrskontrollen der Autobahnpolizei unterstützt. Das „fliegende Auge“ patroulierte über der Fernstraße. Der Fokus lag auf der Kontrolle des gewerblichen Schwerlastverkehrs. Sieben ordnungswidrige Verstöße dokumentierte die Kamera des Hubschraubers. Streifen am Boden lotsten die betroffenen Lkw auf einen Parkplatz und besprachen mit den Fahrern ihren Fehler. Sie hatten den Mindestabstand von 50 Metern zum Vorausfahrenden deutlich unterschritten, das Überholverbot missachtet oder sich ein sogenanntes „Elefantenrennen“ geliefert. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit den Fällen befassen. (tk)
Qualmender Transporter Aufmerksame Bürger meldeten der Polizei Mittwochnachmittag einen Kleintransporter, der auf der BAB 4 zwischen Uhyst und Burkau qualmend auf dem Standstreifen stand. Polizei und Feuerwehr eilten vor Ort. Ursache war ein technischer Defekt, ein Brand war nicht entstanden. Ein Abschleppdienst nahm das havarierte Fahrzeug an den Haken. (tk)Gesuchter Familienvater nach Hause gekommen Der als vermisst gemeldete 39-Jährige Familienvater aus Kleinpraga ist in der Nacht zu Donnerstag nach Hause zurückgekehrt. Er hatte sich offenbar aus persönlichen Gründen eine Auszeit genommen. Die Polizei bedankt sich für die Unterstützung der Medien und Bevölkerung bei der Suche nach dem Mann. (tk)
20-jähriger Asylbewerber nicht im Besitz von Waffen Am Mittwochabend haben Beamte des Polizeireviers Bautzen in einem Asylbewerberheim an der Flinzstraße in Bautzen das Zimmer eines 20-jährigen Bewohners durchsucht. Ein gleichaltriger Bautzener hatte zuvor bei der Polizei vorgesprochen und geäußert, dass der junge Libyer im Besitz von Schuss- und Stichwaffen wäre. Ähnliche Informationen kursierten bereits seit Wochen in sozialen Netzwerken, auch auf der Präsenz einer Gruppe junger Bautzener. Nach Prüfung der Kriminalpolizei hatten sich die im Internet kursierenden Informationen nicht bestätigt. Auch die Nachschau in dem Zimmer des 20-Jährigen brachte kein anderes Ergebnis: Der Mann ist nicht im Besitz von Schuss- oder Stichwaffen. (tk)
Geschwindigkeit kontrolliert Der Verkehrsüberwachungsdienst der Polizeidirektion hat Mittwochvormittag in Doberschütz die Geschwindigkeit kontrolliert. Binnen fünfeinhalb Stunden fuhren rund 400 Fahrzeuge an der Bushaltestelle im Ort vorbei. Dort gilt wie üblich Tempo 50 km/h. 19 Autos fuhren schneller als erlaubt. Ein VW T 5 wurde mit 77 km/h gemessen. Für die Überschreitung sieht der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog ein Bußgeld von 100 Euro sowie einen Punkt in Flensburg vor. (tk)
Gestohlenen Transporter sichergestellt Mittwochmittag meldete sich ein Spaziergänger bei der Polizei. Der Mann hatte in einem Wald am Vogelberg bei Brauna einen weißen Ford Transit ohne Kennzeichen entdeckt. Eine Streife des Kamenzer Reviers prüfte die Information. Schnell stellte sich heraus, dass der Lieferwagen bei einem Einbruch am Schwarzer Weg in Kamenz am vergangenen Wochenende gestohlen wurde. Die Beamten informierten den Eigentümer des Fords, der seinen Wagen abholte. Zuvor sicherte ein Kriminaltechniker Spuren in dem Transporter, die Untersuchungen der Kriminalpolizei dauern an. (tk)
Nicht mehr fahrtauglich Am Mittwochvormittag ist in Feldschlößchen ein Volkswagen auf das Heck eines Kia geprallt. Der Unfall geschah auf der Radeberger Straße, als die 55-jährige Kia-Fahrerin verkehrsbedingt bremste. Der 70-jährige VW-Fahrer und seine drei Jahre jüngere Beifahrerin wurden leicht verletzt. Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, war der Senior nicht mehr fahrtauglich. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,7 Promille. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme und behielten die Fahrerlaubnis des 70-Jährigen ein. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit der Gefährdung des Straßenverkehrs befassen. (tk)
Geschwindigkeit kontrolliert In Laußnitz kontrollierte eine Streife des Polizeireviers Kamenz am Mittwochvormittag zusammen mit dem Verkehrsüberwachungs-dienst die Geschwindigkeit. Von 566 Fahrzeugen fuhren acht schneller als erlaubt in Richtung Königsbrück. Die Beamten stoppten die Autos und erklärten den Fahrern ihren Fehler. Die Polizisten erhoben zusätzlich ein Verwarngeld bis 35 Euro. (tk)
Motorrad gestohlen Zwischen Montag- und Mittwochnachmittag haben Unbekannte in Hoyerswerda an der Schubertallee eine Garage aufgebrochen. Aus dieser stahlen die Täter eine schwarze Kawasaki ER 650. Das Motorrad mit dem amtlichen Kennzeichen BZ-YA 34 war zehn Jahre alt und nach Angaben des Eigentümers etwa 2.500 Euro wert. Bei dem Einbruch verursachten die Diebe zudem Sachschaden von etwa 500 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, nach dem Zweirad wird gefahndet. (tk)
Unruhestifter in Gewahrsam genommen Mittwochabend sind in Hoyerswerda mehrere Streifen des örtlichen Reviers zur Asylbewerberunterkunft an der Liselotte-Herrmann-Straße geeilt. Nach Aussagen eines Mitarbeiters waren mehrere Bewohner mit Fäusten aufeinander losgegangen. Die Beamten trennten und beruhigten die aufgebrachten jungen Männer. Die Ursache des Tumultes war nicht abschließend zu klären. Offenbar war ein 18-Jähriger Auslöser der Auseinandersetzung gewesen. Er soll andere Bewohner mit einem Knüppel geschlagen haben. Da sich der junge Mann auch gegenüber den Polizisten aufgebracht verhielt, nahmen ihn diese zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam. Den weiteren Verlauf der Nacht verbrachte der 18-Jährige zur Verhinderung weiterer Auseinandersetzungen im örtlichen Polizeirevier. (tk)
Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss Am Mittwochabend ereignete sich auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Bernsdorf ein Verkehrsunfall. Ein 63-Jähriger fuhr mit seinem Toyota beim Ausparken rückwärts gegen eine Wand. Es entsteht ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellten Beamte Alkoholgeruch in der Atemluft des Seniors fest, umgerechnet 0,98 Promille zeigte das Gerät an. Den Führerschein des Mannes nahmen die Polizisten nach einer Blutentnahme in Verwahrung. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit diesem Fall der Gefährdung des Straßenverkehrs befassen. (ms)