Sandro Paufler

Sicher durch Neukirch

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Grüne Schilder (oben im Bild) weisen den Weg für Radfahrer. Diese führen auch an Tourismuspunkten vorbei. Foto: Sandro Paufler

Grüne Schilder (oben im Bild) weisen den Weg für Radfahrer. Diese führen auch an Tourismuspunkten vorbei. Foto: Sandro Paufler

Es war ein gro­ßes Anliegen des Bürger­meisters Jens Zeiler und des Hauptamtsleiters Gerald Bär – ein sicherer Fahrrad­weg durch die 7 km lange Oberlandgemeinde. Denn die viel befahrene B 98, die durch den Ort führt, ist eine wichtige Durchgangs­straße. Autos und LKW müssen sich den Weg bah­nen, wenn sie entweder nach Bischofswerda oder in Richtung Sohland fahren. Die Hauptstraße ist für Rad­fahrer demnach immer sehr gefährlich gewesen. Kein Platz an der B 98 für einen Radweg Doch Platz für einen Fahrradweg an der Haupt­straße gibt es nicht. Was also tun? Es bestand die Mög­lichkeit, einen Radfahr­streifen auf der linken und rechten Straßenseite zu installieren. Dies hat der Gemeinderat allerdings abgelehnt, denn es würde dadurch die Fahrbahn er­heblich eingeengt werden. Aus diesem Grund wurde das Naturschutzzentrum Neukirch um Katrin Poi­ke beauftragt, alternative Strecken zu konzipieren. So zeigen neuerdings Schilder auf Parallelstra­ßen den sicheren Weg für Fahrradfahrer. Die alternative Strecke führt vom Ortseingang aus Richtung Bischofs­werda ausgehend bis nach Steinigtwolmsdorf über verkehrsberuhigte Wege, vorbei an Töpfereien und entlang der Wesenitz. Die Frequenz an Radfah­rern ist im Ort hoch. Zum einen versuchen viele Tou­risten den Valtenberg zu erklimmen, zum anderen nutzen viele Einheimische das Rad. Die zwei großen Fahrradhändler im Ort können das bestätigen.