Sascha Hache

Reden, verstehen und helfen

Die Bautzener Selbsthilfegruppe „Leben mit Krebs für Betroffene und Angehörige“ feiert jetzt ihr 15-jähriges Bestehen. Am 22. Februar, 14 Uhr, wird deshalb zu einer kleinen Feierstunde in die DRK-Sozialstation, Ziegelstr. 22, eingeladen.
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Der Optimismus und die Lebensfreude der Mitglieder der Selbsthilfegruppe sind unerschütterlich – gemeinsam werden Ausflüge unternommen, Fasching gefeiert oder Vorträge zu Gesundheitsthemen veranstaltet. Foto: Schlager

Der Optimismus und die Lebensfreude der Mitglieder der Selbsthilfegruppe sind unerschütterlich – gemeinsam werden Ausflüge unternommen, Fasching gefeiert oder Vorträge zu Gesundheitsthemen veranstaltet. Foto: Schlager

Mit Freunden, Förderern sowie befreundeten Selbsthilfegruppen aus Ostsachsen wird das Jubiläum gefeiert. Interessierte Gäste können sich außerdem über die Arbeit der SHG informieren. Ziel der Gruppe ist, sich regelmäßig – jeweils am ersten und dritten Montag des Monats – zu treffen, um sich unter dem Leitsatz „Reden, verstehen und helfen“ mit der Diagnose Krebs, den sich daraus resultierenden Problemen auseinanderzusetzen und sich gegenseitig Hilfe und Unterstützung zu geben. Darüber hinaus werden Fachleute aus den Bereichen Gesundheitswesen, Kranken- und Sozialversicherung, Mediziner und Therapeuten, den Sozialverbänden und Pflegeinstituten als Referenten gewonnen, um den aktuell 35 Gruppenmitgliedern und interessierten Gästen ein breites Maß an Information, Unterstützung und Hilfestellung zu vermitteln. Seit über zehn Jahren ist Erwin Gräve Leiter der Selbsthilfegruppe. Für seine engagierte Tätigkeit wurde er vergangenes Jahr mit dem „Sächsischen Selbsthilfepreis der Ersatzkassen“ geehrt. Zur Jubiläumsfeier wird er z.B. auch an die Anfänge der Gruppe unter Manfred Pfanne und alle weiteren Entwicklungen zurückblicken. „Ein besonderer Dank gilt allen, die die Arbeit von Selbsthilfegruppen ideell, informativ und finanziell unterstützen. Zum Beispiel den Referenten und besonders den Krankenkassen, dem Landratsamt und dem Land Sachsen für die Bereitstellung von Fördermitteln, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre“.


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