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Mitarbeiter-Protest bei Edding in Bautzen

Die IG Metall und circa 20 Beschäftigte protestierten am Freitagmittag vor dem Werkstor für bessere Löhne. Sollten die Verhandlungen ins Stocken geraten, haben die Gewerkschafter bereits härtere Maßnahmen angekündigt.
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Beschäftigte der V.D. Ledermann, die die Stiftmarke "edding" produzieren, haben vor dem Werkstor für bessere Löhne protestiert. Foto: IG Metall

Beschäftigte der V.D. Ledermann, die die Stiftmarke "edding" produzieren, haben vor dem Werkstor für bessere Löhne protestiert. Foto: IG Metall

Das Bautzener Werk V.D. Ledermann ist ein Tochterunternehmen der Marke „edding“. Am Freitagmittag gegen 11:30 Uhr haben circa 20 Beschäftigte vor dem Werkstor protestiert. Ausgegangen war der Protest von der Gewerkschaft IG Metall. Der Protest sollte die erheblichen Lohnunterschiede im Vergleich zu den anderen Bundesländern zum Ausdruck bringen: „Die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben sind stinksauer. Sachsen ist absolutes Schlusslicht bei den Löhnen und Gehältern im Bundesweiten Vergleich in der Holz und- Kunststoffindustrie. Jetzt ist Schluss mit lustig. Wir werden uns nicht länger abspeisen lassen und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben Löhne erkämpfen, die ihrer Arbeit angemessen sind.“ Angleichung der Löhne für Beschäftigte So fordert die IG Metall die Angleichung der Löhne an andere Tarifgebiete. Der Gewerkschafter Christian Göbel spricht auf erfolgreiche Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft in Sachsen-Anhalt an. Dort stiegen die Löhne um 4,9 Prozent. Außerdem wurde eine Corona-Prämie tariflich festgesetzt. Warnstreik angedacht Ziel ist es, mit der Geschäftsführung eine verbesserte Lohnsituation der Beschäftigten auszuhandeln. Sollten die Verhandlungen seitens des Arbeitgebers ins Stocken geraten, denkt die Gewerkschaft über einen Warnstreik nach.


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