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Mehr Geld für Edding-Mitarbeiter

Gewerkschaft und Arbeitgeberseite konnten sich auf einen neuen Tarifvertrag einigen. Für die Beschäftigten heißt das vor allem mehr Lohn.
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Der Protest vor den Werkstoren bei edding in Bautzen hat Wirkung gezeigt. Die Beschäftigten erhalten künftig mehr Lohn. Foto: IG Metall

Der Protest vor den Werkstoren bei edding in Bautzen hat Wirkung gezeigt. Die Beschäftigten erhalten künftig mehr Lohn. Foto: IG Metall

Der Tarifkonflikt in der sächsischen Holz-, Kunststoff- und Schreibgeräteindustrie ist beendet. Nach achtstündiger Verhandlung haben sich IG Metall und der Verband der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie Sachsens am 30. November in der dritten Tarifverhandlung geeinigt. 7,2 Prozent mehr Lohn plus eine Coronaprämie Beschäftigte und Auszubildende bekommen mehr Geld und eine Coronaprämie. Speziell bei den Beschäftigten in der Schreibgeräteindustrie steigen die Löhne ab 1. Mai 2022 in zwei Schritten, um 7,2 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen steigen von 60 bis 100 Euro pro Monat. Außerdem erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Coronaprämie von 595 Euro netto, für die Azubis werden 250 Euro ausgezahlt. Ab den 1. April 2023 werden die Löhne einheitlich auf 2546 Euro brutto angepasst. Vorausgegangen war ein Protest vor den Werkstoren von circa 20 Mitarbeitern der Bautzener V.D. Ledermann & Co. GmbH, welches ein Tochterunternehmen des Schreibgeräteherstellers »edding« ist. Sie protestierten für eine bessere Lohnsituation der Beschäftigten – mit Erfolg.