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Jugendliche kämpfen für ihre Interessen

Schon mal angeklickt: Neue Homepage des Kinder- und Jugendstadtrates?
Bilder
Isabell Heise (hinten links) ist Chefin und Stimme des KJS. Foto: Rodig

Isabell Heise (hinten links) ist Chefin und Stimme des KJS. Foto: Rodig

Mit bunten Bildern, zwei Videoclips, einer Bilanz über Erreichtes und Nichterreichtes sowie mit Namen und Schulort der einzelnen Mitglieder präsentiert sich der Kinder- und Jugendstadtrat auf seiner neuen Homepage. Selbst Pressesprecher Jürgen Wähnert wusste ad hoc nicht genau das Datum der Freischaltung. Im Gespräch war ja die KJSR-Homepage bereits seit langem, ebenso das Logo für das Radeberger Kinder- und Jugendparlament. In Anlehnung an das Stadtwappen wurde dafür die Löwensymbolik über dem Halbrad durch ein Tierporträt ersetzt. Der Jugend sei diese Großzügigkeit gestattet! Homepage und Logo sollen nun dem KJSR zu einer größeren Öffentlichkeit verhelfen. Denn: „Unter den Kindern und Jugendlichen sind wir nicht wirklich so richtig bekannt", sagt Isabell Heise in einem Video-Statement. Gut lief in dieser Richtung eine Aktion am 31. Mai: Ein Vorkindertagsfest im Herzen von Radeberg. Dafür hatte der KJSR jede Menge Ideen, Arbeit und Freizeit investiert. Feiern ist das eine, das andere der Anspruch, die Interessen der Jugendlichen nach außen zu tragen. Eine Übung mit viel Geduld. So hofft der KJSR noch immer auf den seit 2013 zu erwartenden Radweg zwischen Lotzdorf und Liegau, auf günstigere Schulbus-Anschlüsse sowie eine höhere Beförderungskapazität. In den nächsten Tagen steht die Personalie KJSR sogar auf der Tagesordnung des Radeberger Stadtrates. Es geht um einen Antrag, dass alle 13 Mitglieder und nicht nur die Schulvertreter abstimmungsberechtigt sind. Karin Rodig