Sandro Paufler

Holzproduzent investiert in neues Sägewerk

Seitschen. Das Familienunternehmen Hensel-Holz ist regionaler Holzproduzent und hat sich um ein modernes Sägewerk am Standort im Gewerbegebiet Seitschen erweitert. Für die neue Produktionsstätte werden noch geeignete Fachkräfte gesucht.

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Der Geschäftsführer Thomas Hensel ist mit dem Maschinenpark in seinem Sägewerk bisher sehr zufrieden.

Der Geschäftsführer Thomas Hensel ist mit dem Maschinenpark in seinem Sägewerk bisher sehr zufrieden.

Foto: Sandro Paufler

Wo gehobelt wird, da fallen Späne – am Produktionsstandort im Gewerbegebiet Seitschen trifft diese Aussage definitiv zu. Der Geschäftsführer Thomas Hensel führt das seit 1870 bestehende Familienunternehmen in der fünften Generation fort – ursprünglich am heimischen Standort in Neukirch/Lausitz. Als jedoch der Platz langsam knapp wurde, entschied sich der gelernte Sägewerker und studierte Diplom Ingenieur im Jahre 2010 dafür, die Produktion in den Gödaer Ortsteil Seitschen zu verlagern.

 

Oberlausitzer Qualitätsholz

 

Seitdem hat sich das Unternehmen am neuen Standort schrittweise vergrößert. Die 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren vor allem Bau- und Konstruktionshölzer, Terrassendielen, Holzfußböden, Dach- und Fassadenschalungen sowie Verpackungsschnittholz aus den Holzarten Fichte, Kiefer, Lärche, Douglasie und Eiche. Der Geschäftsführer verfolgt dabei eine ganz klare Philosophie: »Wir beziehen unsere Rohstoffe aus den heimischen Wäldern und produzieren hauptsächlich für regionale Kunden, vor allem für den Holz- und Baustofffachhandel, Bau- und Handwerksbetriebe sowie auch private Kunden. Die gesamte Wertschöpfung soll bei uns in der Region erfolgen und dieser auch zu Gute kommen.«, erklärt Thomas Hensel.

 

Modernes Sägewerk auf 2300 Quadratmeter Fläche

 

Vor Kurzem hat der Chef seinen Produktionsstandort um ein modernes Sägewerk erweitert, um das Stammholz direkt verarbeiten zu können. In einer 2300 Quadratmeter großen Halle wurde eine Sägelinie, bestehend aus einer horizontalen Bandsäge und nachfolgenden Kreissägen errichtet. Die Maschine der slowenischen Marke Mebor kann Durchmesser von 1,05 Meter und Längen bis zu acht Metern problemlos sägen – eine Hausnummer in der Branche. An einem normalen Arbeitstag können damit etwa 30-35 Festmeter Stammholz eingeschnitten werden.

 

Fachkräfte für den Standort in Seitschen gesucht

 

Für die neue Abteilung sowie für das Hobelwerk sucht Thomas Hensel nach weiteren Fachkräften. Gesucht werden vor allem Maschinenbediener für die modernen Produktionsanlagen, möglichst mit einschlägigen Fachkenntnissen und technischem Verständnis. Außerdem wird für den erweiterten Maschinenpark und die Fahrzeugflotte auch ein Mechaniker für Wartung und Instandhaltung gesucht.

Doch damit nicht genug. Im kommenden Jahr möchte das mittelständische Unternehmen eine Holztrocknungsanlage und eine Biomasseheizung bauen. Das sorgt dann für einen in sich abgeschlossenen Produktionsprozess und erweitert die Angebotspalette zusätzlich.

 


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