Maria-Louise Hartmann

Förderung für das Bürgerzentrum

Hoyerswerda. 265.000 Euro an Fördermitteln ist nicht wenig, stellt auch Sozialministerin Petra Köpping fest. Bis 2024 kommt dieser Betrag der KuFa zugute.

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KuFa-Geschäftsführer Uwe Proksch (2.v.l.) und Projektleiter Toni Züchner (re.) stellen Ministerin Petra Köpping und Oberbürgermeister Ruban-Zeh (li.) den »3. Ort für Hoywoj« vor.   Foto: mlh

KuFa-Geschäftsführer Uwe Proksch (2.v.l.) und Projektleiter Toni Züchner (re.) stellen Ministerin Petra Köpping und Oberbürgermeister Ruban-Zeh (li.) den »3. Ort für Hoywoj« vor. Foto: mlh

Foto: mlh

Im Rahmen der Förderrichtlinie »Orte des Gemeinwesens« erhält der Verein eine Förderung als »Sozialer Ort«. Das Ziel: das Bürgerzentrum in der Braugasse erweitern. Die konkreten Pläne dazu schaute sich die Sozialministerin gemeinsam mit Hoyerswerdas Oberbürgermeister, Torsten Ruban-Zeh, und Bürgermeister Mirko Pink am 17. August vor Ort an.

 

Der Plan - in den ehemalig durch das NATZ genutzten Räumen sollen Orte geschaffen werden, die allen Bürgern der Stadt die Möglichkeit bieten, sich miteinander zu vernetzen und aus Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. So zum Beispiel im »Herzstück« des Projektes, dem »Open Space«-Raum. Hier soll in Zukunft unter anderem gemeinsam gearbeitet, gebrainstormt und diskutiert werden. Der Raum wird allen Interessierten werktags zwischen 10 und 18 Uhr kostenlos und ohne Anmeldung zur Verfügung stehen. Ein Angebot, das gerade bei mobil Arbeitenden auf Zuspruch stoßen sollte.

 

Arbeiten, Ideen austauschen und Konferenzen abhalten soll man zukünftig auch in einem Seminarraum können. Ausgestattet mit moderner Technik soll im »Sprechzimmer« allen Bürgern Kommunikation auf dem heutigen Stand der Dinge ermöglicht werden. Unabhängig davon, ob man diese Möglichkeit als Einzelperson, Initiative oder Verein wahrnehmen möchte.

 

Direkt nebenan findet man den »FreiRaum« - ein multifunktionaler Projektraum, der zurzeit vom Leseclub bewohnt wird, in welchen in Zukunft aber auch andere Projekte einziehen können, so Projektleiter Toni Züchner.

 

Im »Repair-Center« wird es ab dem 7. September mit dem Projekt »Brigade Instandsetzung« schon konkret. Wissenstransfer und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt des Vorhabens. Unter dem Motto »Hilfe zur Selbsthilfe« können Interessierte hier von Fachleuten lernen, wie man Dinge repariert, anstatt sie zu verschrotten und neuzukaufen. Oberbürgermeister Torsten Ruban Zeh wünscht sich von dem Projekt vor allem, dass sich hier die verschiedenen Generationen finden, auch dadurch, dass sich kulturelle Einrichtungen und Vereine näherkommen und voneinander profitieren.

 

Der Grundstein zumindest wurde und wird mit dem »dritten Ort für Hoywoj« gelegt. Das Bürgerzentrum möchte das sein, was für Ministerin Petra Köpping einen sozialen Ort definiert, ein Anlaufpunkt für Menschen, die sich vernetzen, etwas lernen oder einfach nur reden wollen. Ein Ansprechpartner für diejenigen, die ihn brauchen.