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„Brücken in die Zukunft“: 699 000 Euro für Hoyerswerda

Die Stadt Hoyerswerda (Landkreis Bautzen) bekommt 699 000 Euro für den neuen Oberschulstandort in der Konrad-Zuse-Straße. Umweltstaatssekretär Herbert Wolff übergab Bürgermeister Thomas Delling jetzt dazu einen ersten Förderbescheid aus dem Budget „Bund“ des Programms „Brücken in die Zukunft“, berichtet das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.
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Foto: fotolia

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Mit der Baumaßnahme im Umfang von fast 932 000 Euro werden an dem denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Gymnasiums die Fassade, die Fenster und die Türen energetisch saniert sowie das Dach gedämmt, heißt es. Später soll auch noch ein Erweiterungsbau für weitere 8,6 Millionen Euro errichtet werden. „Fast die Hälfte der etwa 2 200 Projekte, die aus dem Programm ’Brücken in die Zukunft‘ finanziert werden, kommt aus dem Bildungsbereich“ so Staatssekretär Wolff. „Die energetische Sanierung des ehemaligen Gymnasiums ist ein wichtiger Schritt, um den geplanten neuen Standort der Oberschule realisieren zu können. Hoyerswerda nutzt dazu das Programm ‚Brücken in die Zukunft‘. Das zeigt, welchen hohen Stellenwert hier Investitionen in die Zukunft unserer Kinder haben.“ Das Programm „Brücken in die Zukunft“ sei vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt worden. Mit insgesamt 800 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990, heißt es. Es diene der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden. Etwa 156 Millionen Euro des Programms würden aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes stammen. Jeweils 322 Millionen Euro stammen vom Freistaat und von der kommunalen Seite. Ergänzend werden Landesmittel eingesetzt, heißt es. Bei einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent sollen insgesamt Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro ermöglicht werden. Aktuell seien für die Mittel des „Budgets Bund“ 884 Projekte (99,2 Prozent) aus den Maßnahmeplänen bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt, 564 (63,8 Prozent) seien bereits bewilligt worden. Für die Maßnahmen, die aus dem „Budget Land“ finanziert werden, können die Kommunen noch bis zum 28. Februar 2017 Anträge stellen, heißt es. (PM)