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Anwohner-Parkplätze bleiben

Im Bau- und Stadtentwicklungsausschuss wurde jüngst das Verkehrskonzept fürs neue Lessing-Gymnasium vorgestellt.
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So schaut es derzeit beim Neubau des Lessing-Gymnasiums aus. Im kommenden Jahr soll dort der Schulbetrieb starten. Dazu hatte die Kamenzer Stadtverwaltung jüngst ein Verkehrskonzept vorgestellt. Foto: Rainer Könen

So schaut es derzeit beim Neubau des Lessing-Gymnasiums aus. Im kommenden Jahr soll dort der Schulbetrieb starten. Dazu hatte die Kamenzer Stadtverwaltung jüngst ein Verkehrskonzept vorgestellt. Foto: Rainer Könen

Im kommenden Jahr ist es soweit, dann wird das neue Lessing-Gymnasium bezugsfertig sein. Das heißt auch, dass die über 800 Schüler, die bisher im Gymnasium am Flugplatz in Kamenz-Nord unterrichtet werden, künftig andere Schulwege haben werden. Mit dem Neubau, der an den denkmalgeschützten Altbau der Lessingschule angegliedert ist und sich im Gründerzeitviertel zwischen Ost-, Hensel- und Haberkornstraße befindet, wird auch die Verkehrsführung in der Stadt tangiert. Wie die nach der Fertigstellung aussehen soll, wurde jüngst im Bau- und Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Kamenz gezeigt.

Neue Haltepunkte für Überlandbusse

Im Mittelpunkt des vorgestellten Verkehrskonzeptes stehen Fußgänger und Radfahrer, öffentlicher Nah- sowie Individualverkehr und wie deren Ansprüche auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden können. Da ein Großteil der Lessing-Schüler mit dem Zug oder Bus zur Schule kommen, sollen, so die konzeptionellen Planungen, auch neue Haltestellen geschaffen werden. Vorgesehen seien zwei neue Haltepunkte in der Oststraße, berichtet Katrin Andrews. Für den Überlandverkehr, so die Kamenzer Dezernentin für Stadtentwicklung und Soziales weiter. Von dort brauchen die Schüler nur noch rund 500 Meter bis zum Lessing-Gymnasium zurückzulegen. Eine weitere Idee ist es, den Schulweg vom Macherplatz über die Goethestraße und den Jahn-Sportplatz zu leiten. Vorschläge, wie die Schulkinder vom Macherplatz sicher auf die Goethestraße kommen können, gibt es einige. Allerdings steht auch in diesem Punkt eine endgültige Lösung noch aus. Tatsache ist, dass ein Schulweg über die Goethestraße bevorzugt wird, da hier das Verkehrskommen überschaubar ist und als »ruhig« eingeschätzt wird. Aufgrund des hohen Schüleraufkommens an der Oststraße soll der bereits bestehende Straßenübergang umgestaltet werden. Des Weiteren sollen die Bushaltestellen der Stadtlinie um knapp 100 Meter versetzt werden. Für diejenigen, die mit dem Rad zur Schule kommen - das dürfte rund 200 Jugendliche betreffen - werden auf dem Schulgelände Abstellflächen eingerichtet. Und man habe natürlich, so Katrin Andrews, auch an die Eltern gedacht, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Das seien im Schnitt rund 100 Fahrzeuge, die dort täglich vorfahren.

Haberkornstraße als 30er-Zone

Für die sogenannten »Elterntaxis« sei künftig die Henselstraße vorgesehen. Die Haberkornstraße soll, so weitere Planungen, zu einer 30er-Zone werden. Und, so Dezernentin Andrews, die Parkplätze der Anwohner sollen erhalten bleiben. Das war ja auch eine Sorge, die manchen, der im Umfeld der neuen Schule wohnt, in den vergangenen Monaten etwas umtrieb. Ein weiterer Vorteil: Durch die Verlegung der Parkzonen wird diese Straße beruhigt. Mit anderen Worten: Dieser Straßenbereich wird für alle Verkehrsteilnehmer noch sicherer.


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