C.M. Schwab/asl

Spürbare Aufbruchstimmung

Mit dem Dock3 Lausitz wurde ein Kompetenzzentrum am Industriepark Schwarze Pumpe eröffnet. Es soll Plattform für Forschung und Innovation sein.
Bilder
Freuen sich über die Eröffnung des Dock3 Lausitz am Industriepark Schwarze Pumpe: Bürgermeister von Spreetal, Manfred Heine (li.) und Christine Herntier, Bürgermeisterin von Spremberg (re.). Foto: Tudyka.PR

Freuen sich über die Eröffnung des Dock3 Lausitz am Industriepark Schwarze Pumpe: Bürgermeister von Spreetal, Manfred Heine (li.) und Christine Herntier, Bürgermeisterin von Spremberg (re.). Foto: Tudyka.PR

Die feierliche Eröffnung war bereits für den April 2020 geplant, musste coronabedingt jedoch abgesagt werden. Erste Mieter sowie auch offizielle Gäste wie etwa der Ministerpräsidenten von Sachsen, der Lausitzbeauftragte der Brandenburgischen Staatskanzlei, Dr. Klaus Freytag, und Elisabeth Winkelmeyer-Becker, Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, äußerten sich euphorisch über die Bedingungen im Kompetenzzentrum für Gründer und Gewerbe.

Gründer und Unternehmer werden zusammengeführt

Das neue Kompetenzzentrum bringt Gründer und Unternehmer an einem spannendenden Ort zusammen. Mit seiner Verbindung aus modernem Büro- und Werkstattgebäude bietet das Dock3 beste Voraussetzungen für die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen und zukunftsträchtiger Projekte – und beweist, dass es nicht eines großstädtischen Umfeldes bedarf, um innovativ zu arbeiten. Unmittelbar an der Landesgrenze Brandenburg/Sachsen gelegen, werden hier Startups und Unternehmen »ideale Bedingungen« für erfolgreiches Arbeiten geboten, so Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Den Mietern stehen vollausgestattete Büro- und Tagungsräume, ein Coworking Space, Meetingräume sowie flexibel gestaltbare Fertigungsflächen in einer eigenständigen Werkhalle zur Verfügung. In einer Bauzeit von 13 Monaten entstand ein Ort, der als Inkubator Neugründungen und innovative Geschäftsideen fördert. Das Dock3 Lausitz schafft einen zentralen Knotenpunkt am länderübergreifenden Industriepark Schwarze Pumpe, der mit 125 Unternehmen und 5 100 Beschäftigten ein Brennpunkt des Strukturwandels ist. Die ASG Spremberg GmbH bringt als Betreiber des Dock3 Lausitz ihre Erfahrungen und Netzwerke aus der Wirtschaftsförderung ein. Petra Lehmann, Geschäftsführerin ASG Spremberg GmbH, die als Betreiber von Dock 3 Lausitz fungiert: »Das ist der Anfang einer neuen Ära für den Industriepark Schwarze Pumpe. Mit dem Dock3 stoßen wir die Türen für die Transformation zu einer vielseitigen Industrieregion weit auf. Wir glauben, dass der Strukturwandel in der Lausitz unzählige Chancen bietet.«

Impuls für den Technologietransfer

Mit dem Dock3 Lausitz wird dem dringend erforderlichen Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie dem Gründungsgeschehen ein wichtiger Impuls verliehen. Frank Müller, Projektleiter & Marketing Dock3 Lausitz: »Die Mieter bringen sich in einen lebendigen Ort ein, der vom direkten Zugang zum Industriepark profitiert und umgekehrt. Dock3 profitiert von den Erfahrungen der Arbeit des Industriepark-Managements. Hier können Innovationen nicht nur entwickelt, sondern auch in der realen Anwendung getestet werden.«Doreen Wächtler, Spremberger Unternehmensberaterin & Personalcoach, ist vor kurzem ins Dock 3 gezogen: »Schon das äußere Design der Gebäude hat mich überrascht. Das symbolisiert Aufbruchstimmung und die spiegelt sich innen wieder, nicht nur architektonisch. Das Dock3-Team ist aufgeschlossen, hochmotiviert – die wollen was! Da ist jugendlicher Spirit zu spüren. Das Innendesign - groß, freundlich-hell, klimatisiert, sehr funktionales Mobiliar, ideal geplant – klasse! Hier hat man an alles gedacht.«

Info

Das Dock3 Lausitz ist auch Schnittstelle von Forschung und Wissenschaft. Mit dem Cottbuser iCampus, Fraunhofer- und Leibniz-Instituten und der BTU Cottbus-Senftenberg sind fünf Forschungspartner mit einer Präsenzstelle im Dock3.


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