Dany Dawid

Sportanlage am Wasserturm eröffnet

Forst. In der vergangenen Woche konnte die, nach nur einer 11-monatigen Bauzeit fertiggestellte, neue Sportanlage am Forster Wasserturm nun offiziell übergeben werden.

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Fachbereichsleiter Bau und Planung Frank Leopold, Schulleiterin Ulrike Weikert, Landrat Harald Altekrüger, Dipl.-Ing. Marianne Petras vom Projektierungsbüro Landschaft-Park-Garten und Geschäftsführer »ALPINA – Landschafts- & Sportplatzbau« Dipl.-Ing. Sven Thierfelder schnitten das symbolische Eröffnungs-Band durch (v.l.).

Fachbereichsleiter Bau und Planung Frank Leopold, Schulleiterin Ulrike Weikert, Landrat Harald Altekrüger, Dipl.-Ing. Marianne Petras vom Projektierungsbüro Landschaft-Park-Garten und Geschäftsführer »ALPINA – Landschafts- & Sportplatzbau« Dipl.-Ing. Sven Thierfelder schnitten das symbolische Eröffnungs-Band durch (v.l.).

Foto: Dany Dawid

Ehemals befand sich auf dem Gelände ein mehr als 13.000 Quadratmeter großer Sportplatz der Stadt Forst. Im vergangenen Jahr wurde die Fläche geteilt und eine Hälfte vom Landkreis Spree-Neiße gepachtet. Dieses Areal umfasst eine Gesamtfläche von 4000 Quadratmeter, wobei 2000 Quadratmeter Sportfläche und weitere 2000 Quadratmeter Rand- und Rasenflächen darstellen. Der Bau wurde von der Baufirma »ALPINA Landschafts- & Sportplatzbau« ausgeführt. Mit Fördermitteln der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) wurde eine Investitionssumme von 1,5 Millionen Euro umgesetzt.

Für die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums, dessen Träger der Landkreis ist, ist das eine große Freude. Denn der Sportunterricht kann nun ab dem kommenden Jahr auf dem neu gestalteten Sportplatz stattfinden. Kugelstoßen, Hochsprung und Weitsprung sind hier nun möglich. Zudem gibt es Bereiche für Fußball, Volleyball, Beach-Volleyball und Basketball. Eine 400 Meter lange Rundlaufbahn und eine Sprintstrecke von 100 Metern Länge wurde errichtet. Eine Vielzahl an Sportarten des Breiten- und Schulsports und auch der Mannschaftssport ist nun fortan möglich. Um die Sportutensilien sicher zu lagern, wurde eine Garage errichtet. Hier können Harken, Spielnetze oder Bälle untergebracht werden.

Begleitet wurde die Übergabe von Landrat Harald Altekrüger, Bildungsdezernent Michael Koch, Baudezernent Olaf Lalk und dem Leiter des Fachbereichs Bau und Planung Frank Leopold sowie der Bürgermeisterin Simone Taubenek und der Schulleiterin des Gymnasiums Ulrike Weikert. Vom ausführenden Bauunternehmen »ALPINA – Landschafts- & Sportplatzbau« waren neben dem Geschäftsführer Dipl.-Ing. Sven Thierfelder auch der Bauleiter Dipl.-Ing. Salvatore Jahnke und Dipl.-Ing. Marianne Petras vom Projektierungsbüro Landschaft-Park-Garten dabei.

Zur Herstellung der Flächen kamen unterschiedliche Materialien, wie beispielsweise Sand für die Bereiche des Beachvolleyballs und Weitsprungs zum Einsatz. Mit Polyurethan wurde die Rundlaufbahn und die Sprintstrecke befestigt. Kunstrasen und Rasen sind auf den sonstigen Flächen sowie Randflächen zu finden.

Landrat Harald Altekrüger dankt allen beteiligten Akteuren, insbesondere der Baufirma »ALPINA« für das Bemühen um flexible und kreative Lösungen. Denn die waren gefordert. Hier wurde so allerhand entdeckt und das musste ausgeglichen werden.

Schulleiterin Ulrike Weikert betont: »Erst wurde unser Amphitheater fertiggestellt. Nun ist die neue Sportanlage ein Kleinod in der Ergänzung zur Mehrzweckhalle und der Turnhalle im Haus. Unsere Schule, die 1929 erbaut wurde, ist sehr gut ausgestattet und ermöglicht kulturell und sportlich alles. Danke, Landkreis!« Im Anschluss gab es eine Führung mit allerlei interessanten Fakten.


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