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Industrie verzeichnet Wachstum

Spree-Neiße. Die Südbrandenburger Industrie konnte im ersten Halbjahr 2022 ein Wachstum verzeichnen.

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Die Chemieindustrie zählt neben dem Wirtschaftszweig Herstellung von Papier und Pappe sowie dem Bereich der Nahrungs- und Futtermittelherstellung zu den Gewinnern im ersten Halbjahr 2022.

Die Chemieindustrie zählt neben dem Wirtschaftszweig Herstellung von Papier und Pappe sowie dem Bereich der Nahrungs- und Futtermittelherstellung zu den Gewinnern im ersten Halbjahr 2022.

Foto: Pixabay

Die Südbrandenburger Industrie konnte im ersten Halbjahr 2022 ein Wachstum verzeichnen, teilt Janine Mahler von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus mit. Nach einer von der IHK Cottbus beauftragten statistischen Sonderauswertung habe sich der Industrieumsatz bei Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten von Januar bis Juni 2022 um 29,1 Prozent auf insgesamt 2,502 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. Die Ausfuhrumsätze der Industriebetriebe seien um 34,7 Prozent auf 724,6 Millionen Euro gestiegen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Krüger: »Südbrandenburgs Industrie-unternehmen stemmen sich gegen die wirtschaftlichen Hemmnisse auf nationaler und internationaler Ebene. Trotz Lieferkettenproblemen, Energiekrise, Materialengpässen, angespannter Weltmarktlage und erheblicher Preissteigerungen konnte die Mehrheit der Wirtschaftszweige starke Umsatzzuwächse verzeichnen, sodass wir von Wachstum sprechen können. Vor allem der Bereich Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen hat deutlich zugelegt und verzeichnet ein Plus von 70,2 Prozent. Allein die Exporte in diesem Wirtschaftszweig sind um 270,4 Prozent gestiegen. Die Papierindustrie gehört ebenfalls zu den Gewinnern.«

Entwicklung in den einzelnen Branchen

Die chemische Industrie sei die umsatzstärkste Branche des Verarbeitenden Gewerbes in Südbrandenburg. Der Umsatz sei um 33,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf insgesamt 986,6 Millionen Euro gestiegen. Zweitstärkster Wirtschaftszweig in der Region sei der Bereich Herstellung von Papier und Pappe mit einem Umsatz von 363,5 Millionen Euro und einem Plus von 64,7 Prozent. Auch in der Nahrungs- und Futtermittelherstellung sei im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 8,2 Prozent verzeichnet worden. Die Umsätze in der drittstärksten Branche würden sich auf insgesamt 338,2 Millionen Euro belaufen.


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