Carola Zedler

In freudiger Erwartung

Spremberg. Die Spremberger haben ihr Heimatfest schmerzlich vermisst. In diesem Jahr findet es wieder statt, wie gewohnt am zweiten Augustwochenende.

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Die Stadtverwaltung setzt auf Bewährtes. Der Festumzug durch die Innenstadt und viel Musik gehören auch in diesem Jahr zum Spremberger Heimatfest.

Die Stadtverwaltung setzt auf Bewährtes. Der Festumzug durch die Innenstadt und viel Musik gehören auch in diesem Jahr zum Spremberger Heimatfest.

Foto: Carola Zedler/Archiv

Nach zwei Jahren Pause ist es wieder da, das Spremberger Heimatfest. Noch im März war niemandem klar, ob Corona die beliebte Großveranstaltung boykottieren würde. Doch im April konnte die Stadtverwaltung mit den Vorbereitungen starten. Statt einem Jahr blieben den Organisatoren lediglich einige Monate, um ein Programm zu stricken. Trotzdem wird das Spremberger Heimatfest vom 12. bis 15. August nicht kleiner sein als in den vergangenen Jahren.

 

Ein Fest für Alle

 

Es ist ein Fest für alle, die in der Region geblieben sind und ihre Gäste. Aber auch diejenigen, die fortgezogen sind, nutzen das Heimatfest-Wochenende gern für ein Wiedersehen mit Verwandten und alten Freunden. Dann gibt es natürlich noch Diejenigen, die erst kürzlich zugezogen sind und Einige die zurückkehren wollen in ihre Heimat. Für sie ist das Sommerfest „Heeme feehlste“ am Freitagabend 17 bis 22 Uhr in der bäuerlichen Hofanlage des Spremberger Schlosses gedacht.
Über 30.000 Besucher lockt das Fest in der Spremberger Altstadt für gewöhnlich an, denn hier wird für jeden Geschmack und für alle Generationen etwas geboten.
120 Stunden Programm sind geplant. Im fußläufigen Bereich befinden sich insgesamt 19 Veranstaltungsbereiche mit verschiedenen Bühnen. Historische Gebäude wie das Spremberger Schloss und der Bismarckturm werden in das Festgeschehen einbezogen. Der Schwanenteich mit seinem breiten Uferbereich und dem dazugehörigen begrünten Hang, der an diesem Abend quasi zum Amphitheater wird, macht das Höhenfeuerwerk am Samstag zu einem besonderen Erlebnis. Freuen können sich die Besucher auf verbesserte Bedingungen rund um den Festplatz und die Freilichtbühne. Neue Bänke mit Rückenlehne bieten mehr Sitzkomfort. Neu sind auch ein barrierefreier Zugang zur Bahnhofstraße, der Mehrgenerationenspielplatz und verbesserte Medienanschlüsse für die Schausteller. Diese werden wieder mit attraktiven Fahrgeschäften und einem Riesenrad anreisen. Wie in den den vergangenen Jahren wird es eine Tombola geben.

 

Organisatorisches

 

Sprembergs Fachbereichsleiter Bürgerservice, Frank Kulik, weist darauf hin, dass in diesem Jahr durch einen vergrößerten Festbereich weniger Parkplätze zur Verfügung stehen. »Eine große Herausforderung ist für uns die bestehende Umleitung, die direkt durch die Innenstadt führt. Doch auch dafür wurde eine Lösung gefunden,« erklärt Frank Kulik. Das Gewerbegebiet Ost wird an diesen Tagen als Umleitungsstrecke dienen. Die Stadtverwaltung bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner schon jetzt für alle Einschränkungen um Verständnis. Das Organisationsbüro des Heimatfestes wird sich wie gewohnt im Rathaus befinden. Alle Informationen zum Programm und zu Straßensperrungen sind auch unter www.spremberger-heimatfest.de zu finden.