pm/ck

Hilfe für die Ukraine

Spremberg. Das Albert-Schweitzer-Familienwerk startet die zweite Spendensammlung mit Hilfsgütern für die Ukraine. Bis 31. August werden Spenden angenommen.

Bilder
Am 17. März starteten zum ersten Mal vier Transporter und ein LKW des Familienwerks mit Hilfsgütern.

Am 17. März starteten zum ersten Mal vier Transporter und ein LKW des Familienwerks mit Hilfsgütern.

Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg

Das Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg startet in Kooperation mit dem Lausitzer Haus des Lernens, der BOS Spremberg und dem Erwin-Strittmatter-Gymnasium den nächsten Anlauf für humanitäre Hilfe im ukrainischen Kriegsgebiet. Am 5. September wird ein zweiter Konvoi aus Spremberg an die polnisch-ukrainische Grenze fahren, um dringend gebrauchte Nahrung und Waren des täglichen Bedarfs zu übergeben. Bis zum 31. August können dafür Spenden abgegeben werden.

Gebraucht werden ausschließlich Bettwäsche, Laken, Handtücher und Schlafsäcke, Einlagen für Frauen, Windelhosen für Erwachsene, Pampers ab Größe 4 und Wickelunterlagen, Waschpulver, Shampoo, Flüssigseife, Feuchttücher, Zahnpasta und Zahnbürsten, Sommer- und Winterkleidung für Frauen, Kinder und Männer sowie Sommer- und Winterschuhe. Außerdem Tee, Kaffee, Wasser und haltbare Lebensmittel wie Nudeln Reis oder Konserven.

Kerstin Nowka, Geschäftsführerin des Albert-Schweitzer-Familienwerks Brandenburg wird im September die Tour selbst als Fahrerin begleiten und hofft auf reichlich Fracht. "Nach einer überwältigenden Anteilnahme während der ersten Spendenaktion hoffen wir, dass wir auch dieses Mal den gewaltbetroffenen Menschen so viel Gutes wie möglich zukommen lassen können. Sie müssen bereits seit fast sechs Monaten in einer unvorstellbar schlechten Versorgungslage leben. Der Kriegt geht leider weiter - und damit muss auch unsere Unterstützung weitergehen, selbst wenn das Thema wieder langsam von den Titelblättern verschwindet." Ihr sei wiederum allzu bewusst, dass sich auch die wirtschaftliche Lage vieler Menschen in der Region seit März verschlechtert hat. Gespendet werden solle daher mit Bedacht nach dem Tafel-Grundsatz: "Jeder gibt das, was er kann."

 

Die Spenden können bis zum 31. August in der Tafel Spremberg (Gartenstr. 9, Eingang über Kesselstraße, Mo.-Fr. 7.30 bis 15 Uhr, Tel. 03563 / 9896626) sowie in den teilnehmenden Schulen abgegeben werden