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„Es müssen nicht immer KFW-Kredite sein“

Die Volksbank Spree-Neiße will klein- und mittelständische Unternehmen noch stärker zu Förderangeboten der öffentlichen Hand beraten. Dazu gibt es eine Kooperation mit BVMW.
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Frank Baer (links), Vorstandsvorsitzender der Volksbank Spree-Neiße, und Ralf Henkler, Leiter der Wirtschaftsregion Cottbus-Niederlausitz beim BVMW. Foto: PR/ Christian Swiekatowski

Frank Baer (links), Vorstandsvorsitzender der Volksbank Spree-Neiße, und Ralf Henkler, Leiter der Wirtschaftsregion Cottbus-Niederlausitz beim BVMW. Foto: PR/ Christian Swiekatowski

In Zeiten des Strukturwandels und zunehmend unsicheren Wirtschaftens durch das Thema Corona ist finanzieller Spielraum für klein- und mittelständische Unternehmen wichtiger denn je. Unternehmen, die ihr Geschäft um- oder ausbauen wollen, sehen sich bei der Beantragung von Fördermitteln oft großen Hürden gegenüber: umfangreiche Unterlagen wollen zusammengestellt sein, Informationen aus dem eigenen Unternehmen zusammengetragen werden und all das neben dem Alltagsgeschäft. Um dem Mittelstand in der Lausitz die Möglichkeit zu geben, an solchen Förderprogrammen zu partizipieren, verstärkt die Volksbank Spree-Neiße gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ihr Beratungsangebot in der Region. Ziel der Aktion ist es, den mittelständischen Kunden die Förderangebote der öffentlichen Hand noch besser zugänglich zu machen. 

Fördertöpfe aufzeigen und Informationslücken beseitigen

„Als Partner des Mittelstandes fühlen wir uns besonders in diesen Zeiten verpflichtet, den Unternehmern in der Lausitz die bestmögliche Beratung zukommen zu lassen“, erklärt Frank Baer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Spree-Neiße. Dazu gehört, die Bedarfe der Kunden genau zu kennen, um passgerechte Angebote zu machen.  „Es müssen zum Beispiel nicht immer KFW-Kredite sein“, so Baer weiter. „Es gibt auch Alternativen. Die zeigen wir unseren Kunden mit dieser Beratungsinitiative auf und schaffen Hürden bei vermeintlich komplizierten Antragsstellungen aus dem Weg. Mit dem BVMW hier in der Region haben wir dabei einen Partner an der Seite, der eine große Expertise und ein ebenso großes Netzwerk mitbringt.“  Auch Ralf Henkler, Leiter der Wirtschaftsregion Cottbus-Niederlausitz beim BVMW, begrüßt den gemeinsamen Vorstoß: „Wir freuen uns über die Initiative der Volksbank Spree-Neiße. Als Deutschlands größtes und aktivstes Unternehmernetzwerk wissen wir, welche Effekte sich in der regionalen Wirtschaft erzielen lassen, wenn starke Partner an einem Strang ziehen.“ Dafür wird der BVMW alle Firmenkundenberater der Volksbank-Spree-Neiße mit allen aktuellen Unterlagen bemustern, damit diese in ihren Kundengesprächen bei Bedarf darauf zurückgreifen und gegebenenfalls umgehend den Kontakt zum BVMW herstellen können. Außerdem werden die Firmenkundenberater vertiefende Fortbildungsangebote zu aktuellen und noch anstehenden Förderprogrammen erhalten. Ziel der Offensive ist es, die Kunden gemeinsam mit dem BVMW bestmöglich zu beraten und zu betreuen. 


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