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Ehrung für Spremberger Sportler

Spremberg. Die Stadt hat zum Jahreswechsel wieder ihre besten Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet.

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Sprembergs beste Sportlerinnen und Sportler wurden im »Bergschlösschen« ausgezeichnet.

Sprembergs beste Sportlerinnen und Sportler wurden im »Bergschlösschen« ausgezeichnet.

Foto: Konstanze Schirmer/ Stadt Spremberg

Bei der Ehrung im »Bergschlösschen« wurden neben Altbekannten wie Judoka Luc Meyer (u.a. 2. Platz mit dem Team der Deutschen Mannschaft bei den Europameisterschaften U23 in Sarajevo) auch einige von denen auf die Bühne gebeten, die seltener im Rampenlicht stehen. Einer von ihnen war Paul Neumann, der mit der Gehörlosen Golf-Nationalmannschaft auf Hawaii den dritten Platz belegte.

Insgesamt wurden 78 Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet sowie zwei Mannschaften, 15 Trainer und weitere Ehrenamtliche, die sich für den Breitensport in Spremberg engagieren. Die jüngsten aktiven Sportler sind erst drei Jahre alt und trainieren in der Mini-Schwimmschule des Schwimmvereins Spremberg. Bereits im November wurde der Schwimmverein hierfür als Landespreisträger für das Bundesland Brandenburg mit dem 10. Town & Country Stiftungspreis geehrt. Überhaupt erzielte der Schwimmverein bei den Landesmeisterschaften in diesem Jahr sein bestes Ergebnis aller Zeiten und rechtfertigte damit die 2021 erfolgte Berufung als Landesleistungsstützpunkt durch den Landesschwimmverband und das Landesministerium für Bildung, Jugend, Sport und Soziales.

 

Wichtige Botschafter der Stadt

Viele der geehrten Sportlerinnen und Sportler waren bei nationalen, manche auch bei internationalen Wettkämpfen erfolgreich. Die Stadt Spremberg erfährt dadurch einen zusätzlichen positiven Bekanntheitsgrad, lobt Bürgermeisterin Christine Herntier: »Die Spremberger Sportvereine leisten nicht nur einen unverzichtbaren Beitrag in der Kinder- und Jugendarbeit, sie sind auch der Ort, wo generationenübergreifend Erfolge vorbereitet und gefeiert werden. Die Sportvereine sind ganz wichtige Botschafter der Stadt Spremberg in das Land, in die ganze Bundesrepublik und auch darüber hinaus.«

Doch alle Erfolge wären nicht denkbar ohne die Unterstützung durch Eltern und Trainer, die oftmals jede freie Minute in eine gute Rundum-Versorgung ihrer Schützlinge investieren, lange Fahrtwege an den Wochenenden auf sich nehmen und jederzeit lobend, aber auch mal tröstend zur Seite stehen.

 

Auch Helfer stehen im Rampenlicht

Im großen Auszeichnungsreigen fanden sich auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wieder. Auf sie ist jederzeit Verlass, und das teilweise schon seit Jahrzehnten. Ohne Platzwart Frank Teschner beispielsweise wäre manches Spiel auf dem Rasen des SV Grün-Weiß Sellessen nicht denkbar. Oder Henry Scholz vom KSC ASAHI. Er trainiert eigentlich die Mädchen, ist aber auch zur Stelle, wenn bei den Jungs ausgeholfen werden muss und bildet sich jetzt noch zum Trainer Leistungssport Volleyball weiter. Auch Wolf-Dietrich Bennewitz vom Spremberger Schwimmverein ist solch ein Ehrenamtler: Er ist seit 43 Jahren aktives Mitglied. Jetzt, im Alter von 73 Jahren, übergibt er zwar sein Amt als Kassenwart, will aber weiterhin seinen Verein unterstützen. Maria Domann von der Sektion Tennis der SG Einheit sowie Jan Krüger und Sven Gocht vom TSV Hertha Hornow wurden ebenfalls für ihr Engagement ausgezeichnet.

Der Sportbereich genießt in Spremberg einen sehr hohen Stellenwert. Dies wird allein daraus ersichtlich, dass Sportvereine jährlich eine direkte Sportförderung von 250.000 Euro erhalten und die Stadt zur Gewährleistung eines breiten Sportangebotes in Turnhallen, auf Sportanlagen und in Schwimmsporteinrichtungen Aufwendungen von ca. 1,5 Mio Euro trägt.


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