Winterarbeitslosigkeit – finanzielle Belastung für Haushalte

Jedes Jahr aufs Neue lässt der Wintereinbruch die Zahl der Arbeitslosen in die Höhe schnellen. Sachsen ist dabei im deutschlandweiten Vergleich stärker betroffen als andere Bundesländer. Während die Arbeitslosenquote in Sachsen von Dezember auf Januar um 0,5 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent gestiegen ist, liegt der deutschlandweite Wert bei nur 5,1 Prozent im ersten Monat des neuen Jahres. 

Zwar sehen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr positiver aus, dennoch zeichnet sich ab, dass wieder viele Haushalte finanziell unter der Winterarbeitslosigkeit zu leiden haben. Dass die kalte und dunkle Jahreszeit sich negativ auf den Arbeitsmarkt auswirkt, ist nicht neu. Auf dem Bau kann unter diesen Bedingungen nicht gearbeitet werden, Handwerker sind zum Teil eingeschränkt und die Gastronomie macht Winterpause. Die Folge: Viele Bürger verlieren ab Januar ihre Arbeitsplätze und stehen ohne Einkommen da. Dies stellt zwar grundsätzlich keinen Grund zur Sorge dar, da sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt ab Mitte März typischerweise wieder entspannt, für die Betroffenen ist diese Situation dennoch eine finanzielle Belastung. 

Betroffene Haushalte sind häufig gezwungen, Lösungen für den Übergang zu finden, denn oft reicht die Sozialhilfe des Staates nicht aus. Dazu kommt mit den steigenden Lebenshaltungskosten eine weitere Herausforderung auf die Haushalte zu. Speziell die Kosten für Lebensmittel und das Heizen sind zuletzt merklich gestiegen. So ergibt sich eine Doppelbelastung, die viele Personen vor Probleme stellt. Sie müssen während der Wintermonate Übergangslösungen finden, um die Zeit ohne ein festes Einkommen zu überbrücken. 

Die Tafeln erwarten einen wachsenden Zulauf

Die Tafeln und vergleichbare Organisationen sind abseits der staatlichen Hilfen eine wichtige Unterstützung für all jene Haushalte, die mit ihrer aktuellen finanziellen Situation zu kämpfen haben. An den Ausgabestellen erhalten sie kostenlos oder gegen ein geringes Entgelt von meist einem Euro Lebensmittel, die für eine deutliche Entlastung des Budgets sorgen. Vor allem frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse sind gefragt, da sich viele Menschen eine gesunde und ausgewogene Ernährung aufgrund der steigenden Preise nicht leisten können. Insgesamt hat die Nutzung dieser Angebote in den vergangenen Jahren zugenommen, auch wegen der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage. Für die Wintermonate wird mit einem weiteren Anstieg des Zulaufs gerechnet.

Kredite zur finanziellen Überbrückung

Für die meisten Betroffenen ist die Winterarbeitslosigkeit ein temporäres Problem. Vielen ist bewusst, dass sie damit rechnen müssen und legen entsprechend Geld zurück, um diese Zeit zu überbrücken. Wer dies in den vorangehenden Monaten nicht getan hat, kann sich Geld leihen und sich mit flexiblen Krediten über Wasser halten. Der Zugang zu solchen Krediten ist dank des Internets mittlerweile leichter denn je. 

Auf Online-Vergleichsportale wie Financer finden sich viele Angebote, die auch für Personen in schwierigen finanziellen Situationen infrage kommen. Dort finden sich Kreditangebote, die bequem und unkompliziert über das Internet beantragt werden können. Ein Gang zur Filiale ist in der Regel nicht mehr notwendig. Kredithöhe und Laufzeit sind selbst wählbar und die Bearbeitung sowie Auszahlung des Kredites geht zügiger vonstatten als bei einer Beantragung in einer Bankfiliale. Ein Vorteil, da die Finanzspritze in aller Regel kurzfristig benötigt wird. Eine Beantragung ist zudem auch ohne festes Einkommen möglich, wobei in solchen Fällen mit entsprechend höheren Zinsen gerechnet werden muss.