Schließanlagen sorgen für mehr Sicherheit

Besonders in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen oder großen Gebäuden sind in der Regel komplexe Schließanlagen zu finden. Diese zeichnen sich vor allem durch den großen Vorteil aus, dass sie verschiedene Zugangsberechtigungen ermöglichen.

So lässt sich jeder Schlüssel ausschließlich in einem Bewegungsradius verwenden, der im Vorfeld definiert wurde. Zugang erhalten Mitarbeiter oder berechtigte Personen so lediglich zu den Orten, für die sie eine Berechtigung erhalten.

Vor der Installation solcher modernen Schließanlagen ist selbstverständlich im Detail zu definieren, welche Schlüssel den Zugang zu welchen Bereichen erlauben. Um darüber stets den Überblick zu behalten, ist die Erstellung eines detaillierten Schließplans notwendig.

Diejenigen, die über die Anschaffung einer Schließanlage nachdenken, sollten im Vorfeld eine fachliche Beratung durch einen kompetenten Dienstleister, wie dem Schlüsselnotdienst in Köln Lindenthal, in Anspruch nehmen, um zu erfahren, welche Art der Schließanlage für den jeweiligen Zweck am besten geeignet ist.

Gundolf Renze

Schließanlage – Was ist das überhaupt?

Unter einer Schließanlage wird grundsätzlich ein geplantes Schließsystem verstanden, welches mehrere Schlösser umfasst. In diesen Schlössern sind Schließzylinder integriert, die zueinander einen funktionalen Bezug aufweisen.

So wird es durch die Installation einer Schließanlage möglich, dass nur ein einziger Schlüssel benötigt wird und dennoch verschiedene Personen unterschiedliche Zutrittsrechte zu verschiedenen Türen und Bereichen genießen.

Die Vorteile von Schließanlagen

Das ausschlaggebendste Argument, das für die Installation einer Schließanlage spricht, besteht darin, dass die Definition von verschiedenen Zugangsbereichen möglich ist. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass keine unbefugten Personen einen unzulässigen Bereich betreten. Pflicht ist dabei jedoch eine strikte Organisation.

Daneben geht von modernen Schließanlagen eine überaus hohe Sicherheit aus. Bei den Schließanlagen können nämlich beliebte Öffnungstechniken, wie zum Beispiel das Picking oder die Schlagmethode, nicht angewendet werden. Daneben ist es ebenfalls nicht möglich, die Tür durch das Herausziehen des Zylinders zu öffnen.

Die verschiedenen Schließanlagen

Im Bereich der Schließanlagen wird eine Unterteilung in drei verschiedene Varianten vorgenommen, nämlich die Zentralschloss-, die General-Hauptschlüssel- und die Hauptschlüsselanlage. Daneben sind jedoch auch Mischformen aus diesen grundsätzlich realisierbar.

Bei der Hauptschlüsselanlage werden unterschiedliche Hierarchiestufen definiert. Eingesetzt wird diese beispielsweise gerne in Schulen und großen Bürogebäuden. Sie bietet den Vorteil, dass ein oder mehrere übergeordnete Hauptschlüssel vorhanden sind, mit denen sämtliche Türen geöffnet werden können. Nur bestimmte Bereiche lassen sich dagegen mit Einzelschlüsseln öffnen.

Eine Erweiterung der Hauptschlüsselanlage stellt die General-Hauptschlüsselanlage dar. Diese weist den Zusatz auf, dass weitere Hierarchiestufen eingebunden werden können. So existiert ein Generalschlüssel, welcher die oberste Hierarchieebene darstellt. Unter dieser sind dann noch weitere Gruppen und Stufen vorhanden, die in sich weitere Gliederungen aufweisen. Jede Stufe und jede Gruppe verfügt dabei über individuelle Rechte und kann somit nur bestimmte Bereiche und Türen öffnen. In Bürogebäuden oder Universitäten erfreut sich diese Version der Schließanlage einer großen Beliebtheit.

Die Zentralschließanlage umfasst ein oder mehrere Zentralschlösser, die von sämtlichen Schlüsseln der Anlage geöffnet beziehungsweise geschlossen werden können. Bei dieser Schließanlagenversion kommt es auch vor, dass für einige Türen spezielle Schlüssel vorhanden sind – von anderen Schlüsseln lassen sich diese dann nicht öffnen. Vorrangig sind solche Zentralschlossanlagen in Mietshäusern zu finden. So können alle Bewohner mit ihrem Schlüssel die Haustür bedienen, für die jeweilige Wohnung ist dann allerdings ein separater Schlüssel vorhanden.

Bildquelle: Gundolf Renze