Verena Farrar

Was passiert bei »Betten Johne«?

Bereits vor einigen Wochen haben wir berichtet, das am ehemaligen Standort »Betten Johne« in Altriesa neue Nutzer mit der Sanierung des Gebäudes begonnen haben. Das Islamisches Zentrum Riesa richtet das Objekt scheinbar für seine Nutzung als kleines Kulturzentrum bzw. neuen Gebetsraum her.

Die Anwohner sind verunsichert, weil die Bauarbeiten voranschreiten, aber von offizieller Seite noch keine Informationen zu den vermeindlich neuen Nachbarn bei ihnen angekommen sind. Und so wird es auch bleiben. Jedenfalls vorerst! Auf Anfrage verkündete Bürgermeister Tilo Lindner, dass ein Bauantrag und ein Antrag zur späteren Nutzung vorliege, es sich aber um ein laufendes Verfahren handelt. »Wir werden dazu derzeit keine Informationen herausgeben und nichts verkünden«, so Lindner auf Anfrage im Stadtrat. Ob Schweigen gerade in dieser Situation der richtige Weg ist?

Die Bürger jedenfalls wünschen sich mehr Offenheit, schließlich müsse man miteinander klar kommen. Das gehe aber nur, wenn beide Seiten ehrlich und offen sind, so heißt es aus der Nachbarschaft. Auch wenn man keine Freunde werde, wünschen sich viele der Anwohner, dass man respektvoll und angemessen mit einander auskommt. Wie die Verwaltung mit dem Antrag des Vereins umgeht, bleibt derzeit leider nur zu mutmaßen...

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Eggerts Ostwind – Bauchlandung

Sachsen. Das Spiel wegen eines Abseits zu unterbrechen, gestand neulich ein gestandener Fußball-Schiedsrichter bei seinem Abschied aus dem Schiedsrichterleben, das sei für ihn stets heikel gewesen. Den Pfiff dann auch noch erklären zu sollen – das habe seine didaktischen Fähigkeiten meist überfordert. Denn: »Erklären sie mal ein Bauchgefühl.« Ähnlich muss es jüngst Jogi Löw ergangen sein, als er nach München reiste, um drei Großen des deutschen Fußballs zu verkünden, in der Nationalmannschaft nicht mehr gebraucht zu sein. Offenbar war er dabei auch einem Bauchgefühl gefolgt. Und auf dem Bauch gelandet. Denn die betroffenen Herren Müller, Hummels und Boateng haben nicht nur zusammen 250 Länderspiele auf dem Konto, sie brachten 2014 den Weltmeistertitel nach Hause und immer wieder die deutsche Fußballseele zum Schwingen. Weshalb es nicht verwundert, dass diese Scheidung ziemlich geräuschvoll über die Bühne ging. Wundern darf sich der Beobachter über den Arbeitgeber Jogi Löws. Der Deutsche Fußballbund ist immerhin der größte und auch reichste Sportverband weit und breit – und agiert, nein, nicht wie ein Dorfverein. Der würde bei solcher Gelegenheit wenigstens eine ordentliche Abschiedsfeier mit Bier und Bratwurst hinbekommen. Ihr Hans EggertDas Spiel wegen eines Abseits zu unterbrechen, gestand neulich ein gestandener Fußball-Schiedsrichter bei seinem Abschied aus dem Schiedsrichterleben, das sei für ihn stets heikel gewesen. Den Pfiff dann auch noch erklären zu sollen – das habe seine…

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