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„Mit viel Herzblut in der Lausitz für die Lausitz engagiert“

„Die Kunststoff- und Chemieindustrie in Brandenburg ist sehr gut vernetzt. Und das ist ganz wesentlich Dr. Karl-Heinz Tebel, dem bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH, zu verdanken.“ Das erklärte Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber jetzt in Schwarzheide bei der Staffelstabübergabe von Tebel an seinen Nachfolger Jürgen Fuchs, der zum 1. Oktober die Geschäftsführung bei der BASF in Schwarzheide übernimmt.
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Jürgen Fuchs (re.) übernimmt die Nachfolge von Dr. Karl Heinz Tebel (li.) als Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH. Foto: Archiv/Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Jürgen Fuchs (re.) übernimmt die Nachfolge von Dr. Karl Heinz Tebel (li.) als Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH. Foto: Archiv/Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Wie das Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) informiert, dankte der Minister Karl-Heinz Tebel für sein langjähriges Engagement „in der Lausitz für die Lausitz“. Seit Januar 2008 leitete er die Geschicke der BASF in Schwarzheide, 2012 übernahm er zudem das Ehrenamt als Sprecher des Clusters Chemie / Kunststoffe.

„Sie haben nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch sehr viel Herzblut in dieses Amt gesteckt – obwohl Sie als BASF-Chef beruflich stark gefordert waren“, hob Minister Gerber hervor.
Er bedauere sehr, künftig auf die wertvolle Arbeit Tebels verzichten zu müssen. Zugleich würdigte der Minister die Bereitschaft von Jürgen Fuchs, das Amt des Clustersprechers weiterzuführen.
„Für das Cluster ist es ein Glücksfall, dass ein industrielles Flaggschiff wie die BASF hier in vorderster Linie Verantwortung übernimmt“, sagte Gerber.
Er versicherte dem neuen Mann an der Spitze der BASF Schwarzheide, die Chemiebranche auch weiterhin nach Kräften zu unterstützen.
„Die Chemieindustrie zählt zu den starken Branchen in Brandenburg – was nicht unwesentlich der BASF als strukturbestimmendem Unternehmen in der Lausitz zu verdanken ist“, erklärte Gerber.
4.500 Menschen seien in der märkischen Chemiebranche beschäftigt; im gesamten Cluster Chemie/Kunststoffe seien es nahezu 13.000. Viele von ihnen seien hoch qualifizierte Fachkräfte.


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