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Lübbenau im TV

Die Spreewaldstadt Lübbenau ist Teil der Sendung »Mario Barth deckt auf« am 25. Mai.

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Der Große Hafen in Lübbenau ist ein Schmuckstück der Spreewaldstadt. Diese ist jetzt in der Sendung »Mario Barth deckt auf« im bundesweiten TV zu sehen.

Der Große Hafen in Lübbenau ist ein Schmuckstück der Spreewaldstadt. Diese ist jetzt in der Sendung »Mario Barth deckt auf« im bundesweiten TV zu sehen.

Foto: Peter Becker

Die Dreharbeiten des Fernsehteams zur Sendung »Mario Barth deckt auf« im Januar dieses Jahres sind sicher den meisten Lübbenauern bekannt. Dass es die Spreewaldstadt tatsächlich am Mittwoch, 25. Mai, zur Primetime um 20.15 in die RTL-Sendung geschafft hat, wurde der Stadt Lübbenau/Spreewald vor kurzem mitgeteilt, berichtet Jessica Ziebe aus der Stadtverwaltung.

Hintergrund des Berichtes war, dass große Linienbusse, die zur Schülerbeförderung eingesetzt werden, nach der Sanierung der Robert-Koch-Straße durch ihre Gesamtlänge Probleme beim Ausfahren aus dem Wohnquartier nach dem Anfahren der Haltestelle an der Allgemeinen Förderschule hatten.

Auch wenn es mit Sicherheit zahlreiche Themen in der Stadt gebe, die einen Fernsehbeitrag bei weitem mehr verdient hätten, möchte die Stadt dazu beitragen, dass möglichst viele Lübbenauer den Beitrag sehen. So könnten sie Bekannten, Verwandten oder auch Touristen, die sie vielleicht nicht immer wohlwollend auf das Thema ansprechen, Rede und Antwort stehen und darüber berichten, dass die Stadt Lübbenau/Spreewald große und auch kleinere Probleme nicht unter den Tisch fallen lasse, sondern mit einer offenen Kommunikation und lösungsorientiertem Handeln zu einer raschen Problemlösung beitrage.

Ein Termin mit den beteiligten Akteuren sei von Seiten der Stadt angeregt worden und habe bereits im Januar 2022 stattgefunden. So hätten Vertreter des Schulamtes, der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH und der OSL Bus GmbH zeitnah und in Absprache mit der betreffenden Schulleitung sowohl eine kurzfristige als auch eine langfristige Lösung gefunden. Daraufhin habe die Stadt kurzfristig drei Verkehrsschilder versetzt und sechs Parkplätze gesperrt, sodass größeren Bussen die Durchfahrt erheblich erleichtert worden seien. Die langfristige Lösung, das Anfahren einer neuen Bushaltestelle, deren Zugang behindertengerecht sei und sich ebenfalls in Schulnähe befinde, werde ab dem 7. Juli (Ferienbeginn) realisiert und mit dem offiziellen Fahrplanwechsel im August kommuniziert.

Auch Bürgermeister Helmut Wenzel freue sich auf den Beitrag und hoffe, dass es neben den lösungsorientierten Ansätzen auch ein kleiner Stadtmarketing-Coup, der Biss in die Spreewaldgurke, in die Sendung geschafft hat. Der Bürgerschaft möchte er außerdem noch folgendes mitgeben: »Frei nach dem Zitat von Albert Einstein, der sagte ›Es gibt nur einen Weg, um Fehler zu vermeiden. Keine Ideen mehr zu haben.‹, können und wollen wir unseren Bürgern nicht versprechen, dass uns bei unseren zahlreichen, zukünftigen Vorhaben keine Fehler mehr passieren. Doch möchte ich Ihnen versichern, dass wir weiterhin alles dafür tun werden, Fehler zu vermeiden und als Verwaltung für ernstgemeinte Belange und Probleme unserer Bürger immer ein offenes Ohr haben.«