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Johanniter-Jugend sichert sich 3. Platz des Ideen-Wettbewerbs »Zukunft Ehrenamt«

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Die Johanniter-Jugend aus Südbrandenburg sicherte sich einen der 3. Plätze und 1.000 Euro Preisgeld.

Die Johanniter-Jugend aus Südbrandenburg sicherte sich einen der 3. Plätze und 1.000 Euro Preisgeld.

Foto: © Staatskanzlei Brandenburg

Region. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke empfing jetzt die Gewinner des Ideen-Wettbewerbs »Zukunft Ehrenamt«. In der Landeszentrale für politische Bildung wurde unter anderem die Jugend des Regionalverbands Südbrandenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ausgezeichnet und erhielt 1000 Euro Preisgeld. Das teilt Maria Tschanter von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Südbrandenburg, mit.

Eine Fachjury hatte zuvor die besten acht Projekte aus 73 eingereichten Ideen ausgewählt. Darunter war auch die Idee der Johanniter-Jugend, welche während der Corona-Pandemie eine Hybrid-Ausbildung für Schulsanitäterinnen und - sanitäter entwickelte.

In der Begründung heißt es:»Die Johanniter Unfall-Hilfe, Regionalverband Südbrandenburg, ist in der Corona-Pandemie neue digitale Wege gegangen, um ihre Schulungsangebote für Schulsanitäterinnen und -sanitäter weiter anbieten zu können. Eine Gruppe ehrenamtlich Aktiver im Fachbereich Johanniter-Jugend setzte die Ausbildungseinheiten in digitale Formate um. Schon der Probelauf der hybriden Ausbildung war ein voller Erfolg: 11 Schulsanitäter konnten ausgebildet werden.«

Ministerpräsident Woidke lobt die Tatkraft der jungen Ehrenamtlichen: »Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat nicht erst das Ende der Pandemie abgewartet. Allen war bewusst, dass die Erstversorgung im Fall von Unfällen an Schulen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes keinen Aufschub duldet und die Ausbildung neuer Schulsanitäterinnen und -sanitäter im Zweifel Leben rettet.«

Auch Peggy Kalz, Koordinatorin für Kinder- und Jugendarbeit der Südbrandenburger Johanniter, ist sehr stolz: »Dass meine Jugendgruppen eigenständig eine solche Idee zur Lösung dieses Problems entwickelten und in die Tat umsetzten, spiegelt den Geist unserer Arbeit sehr gut wider: Kinder und Jugendliche dafür fit machen, anderen in Notsituationen schnell helfen zu können.«