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Baustart in »Alte Marienstraße«

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Der Ausbau der Marienstraße hat begonnen. Foto: Kati Kiesel

Der Ausbau der Marienstraße hat begonnen. Foto: Kati Kiesel

Anfang des Jahres konnten die Erdarbeiten an der 210 Meter langen »Alte Marienstraße« beginnen, berichtet Großräschens Stadtsprecherin Kati Kiesel. Die marode Asphaltdecke sei bereits abgetragen und Wildwuchs entfernt. In diesem ersten Bauabschnitt entstehe bis Ende April eine fünfeinhalb bis sechs Meter breite asphaltierte Fahrbahn, ein eineinhalb Meter breiter gepflasterter Gehweg mit Straßenleuchten, zehn Stellplätze und eine Entwässerungsmulde. Die Mühlenstraße sei wichtig für den Schulbusverkehr und müsse zudem eine sichere Haltestelle für die Schüler der Pestalozzi-Grundschule bieten. Die benachbarte Werner-Seelenbinder-Straße sei durch die Engstelle am ehemaligen Kino keine Alternative für den Schulbusverkehr. »Gleichzeitig hat die Mühlenstraße zu schmale Gehwege, unebenes Granitpflaster, teilweise fehlende Regenentwässerung und wurde in den 1980 Jahren ungünstig durch das Sonnegleis gekappt. Die Grundstücke rechts und links verengen die zur Verfügung stehende Baufläche«, informiert Kiesel. Aus diesen Gründen habe es mehrere Planungsansätze inklusive Abstimmung mit dem ÖPNV benötigt, um eine für alle Parteien funktionierende Lösung zu entwickeln. Im zweiten Bauabschnitt soll in zwei Phasen die Mühlenstraße mit Entwässerung und Gehwegen auf beiden Seiten in Angriff genommen werden. Der Minikreisel werde am Ende zurückgebaut und eine geänderte Vorfahrtsplanung realisiert. Vor dem Hort entstehe eine Haltestelle für die Schüler. Am Ende der Mehrfamilienhäuser (Mühlenstraße 12) verenge sich die Straße deutlich. Ab hier werde die Mühlenstraße zur Einbahnstraße in Richtung Alte Marienstraße. Durch den Ausbau würden auf beiden Seiten sichere Gehwege entstehen. Im Einbahnstraßenbereich werden die Borde abgesenkt, um bei Be- und Entladesituationen eine Ausweichmöglichkeit zu schaffen. Im dritten Bauabschnitt soll eine Verbindungsachse zwischen der Mühlenstraße und der Werner-Seelenbinder-Straße parallel zur Bahntrasse errichtet werden. Sie ermögliche auch eine Busverbindung zum Lehrbauhof der Handwerkskammer.Die Baukosten betragen mehr als eine Million Euro. Es wurden laut Kiesel Städtebaufördermittel beantragt und bestätigt.