Dana Sittel

Weihnachtliche Stadtwette für Vereine

Elsterwerda. Am Nikolaustag klar gewonnen haben die Elsterstadt-Vereine: Zur Stadtwette mit dem »Nahkauf« sangen statt geforderten 50 mehr als 150 fröhliche, weihnachtlich Bekleidete gemeinsam das Lied »Oh Tannenbaum«.

Es war Anja Heinrich (l.) eine Herzensfreude, in der Adventszeit mit den Kunden zu sprechen, während sie helfend die Einkäufe an der Kasse zurück in den Wagen packte und somit manch Kunden auch überraschte.                    Foto:  das

Es war Anja Heinrich (l.) eine Herzensfreude, in der Adventszeit mit den Kunden zu sprechen, während sie helfend die Einkäufe an der Kasse zurück in den Wagen packte und somit manch Kunden auch überraschte. Foto: das

Engagiert unterstützt der »Nahkauf« mit seinem Team und seiner engagierten Geschäftsführung sehr aktiv das gesellschaftliche Leben der Stadt. Max Sereda ging mit der geschickten Idee einer weihnachtlichen Stadtwette zum Nikolaustag zugunsten einiger städtischer Vereine auf Bürgermeisterin Anja Heinrich zu. Für solche fröhlichen Aktionen ist sie, ohne im Vorfeld den Wetteinsatz zu kennen, offen. »Das passte auch ganz gut als ein so wichtiges Signal. Hiobsbotschaften gibt es ja derzeit schon genug, aber das ist doch mal etwas Mitreißendes«, erläuterte sie begeistert.

Besonderer Einsatz

Der Wetteinsatz war das Arbeiten im Markt an einem Freitag für zwei Stunden, um damit auch dem Handel und den Mitarbeitern eine Wertschätzung ihrer täglichen Arbeit zurückzugeben. Die sonst so taffe Bürgermeisterin hatte gehörigen Respekt vor der Arbeit des gesamten Teams. »Schließlich wollte ich mich auch nicht blamieren und folgte aufmerksam den Anweisungen des Chefs« schmunzelt Anja Heinrich. Der eine oder andere Scherz gehörte natürlich genauso dazu, wie die gelegentlich überraschten Blicke über die bloße Anwesenheit des Stadtoberhauptes im knallroten Verkaufs-Outfit. Ein sehr freundliches Miteinander und motivierte, fleißige Mitarbeiter, ein sehr frisches Angebot und ein Markt, wo man sich kennt und noch mit den Kunden gesprochen wird, beeindruckten Anja Heinrich besonders. »Mir liegt ja am Herzen, dass die Bereitschaft des Nahkaufs, hier im Stadtzentrum präsent zu sein, durch zahlreiche Kunden belohnt wird. Schließlich war es nicht selbstverständlich, dass sich das Unternehmen hier ansiedelte nach dem Fortgang des Penny-Marktes. Dafür bin ich sehr dankbar«.

Mehrere Aufgaben

Vielmehr sollte ihrer Meinung nach immer wieder geschätzt werden, wer im Handel arbeitet und tagtäglich dafür sorgt, dass die Einkäufe noch fußläufig wohnortnah erledigt werden können. »Meine Aufgabe war das Waren einpacken an der Kasse. Das haben die Kunden sehr gern angenommen. Zwischendurch hab ich leere Kartons eingesammelt und geholfen, die Regale einzuräumen. Ich war einfach dort, wo ich eingesetzt wurde und hoffe, den Arbeitsalltag des Nahkaufs nicht zu sehr durcheinander gebracht zu haben«.

1.000 Vereins-Euro

Gewonnen wurden bei der Aktion 1.000 Euro für die Vereine. Ein Teil des Geldes geht in die Materialbeschaffung für das Modellbauzentrum, wo viele Kinder davon partizipieren können. Weitere Unterstützung wird die Förderschule und der Aktionstag »Eine Stadt bewegt sich« erhalten. Damit können alle Kinder der Stadt bedacht werden. Bleibt dann noch Geld übrig, sollen Initiativen unterstützt werden, die aus den städtischen Förderungen nicht partizipieren.

Persönliche Worte

»Dem Nahkauf danken wir von Herzen, dass uns diese großartige Unterstützung zuteil wird. Aber auch all denjenigen, die an der Wette mitgewirkt haben, gebührt mein größter Dank. Ich wünsche allen frohe Weihnachten«


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