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Richtfest des neuen Feuerwehrgerätehauses in Sorno

Sorno. Seit der Grundsteinlegung am 18. August 2023 ist auf dem Gelände des zukünftigen Feuerwehrgerätehauses in Sorno eine Menge passiert. Der Dachstuhl ist mittlerweile gerichtet, was nach guter Tradition auch mit einem entsprechenden Richtfest am 23. November gefeiert wurde.
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Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe schlägt die letzten Nägel in das Dachgebälk.

Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe schlägt die letzten Nägel in das Dachgebälk.

Foto: Kai Roeper

Nachdem die Finsterwalder Sänger das Richtfest mit einer eigens gedichteten Strophe eröffnet haben und der Richtspruch verlesen wurde, schlug Bürgermeister Jörg Gampe die letzten Nägel in das Dachgebälk.

Innenminister Michael Stübgen lobte im August das Projekt als wichtige Investition und gratulierte den Kameraden sowie der Stadt Finsterwalde zu diesem zukunftsweisenden Projekt, das mit Blick auf die Waldbrände der letzten Jahre und den Anstieg der Einsatzzahlen eine richtige Entscheidung sei.

Das Einsatzaufkommen der Freiwilligen Feuerwehr Finsterwalde hat sich in den letzten Jahren um das vierfache erhöht. Der Löschzug Sorno, in den seit Sommer der Löschzug Pechhütte eingegliedert worden ist, wird durchschnittlich bis zu 50 Einsätzen im Jahr gerufen. Zu ihm gehören 25 aktive Kameraden, 12 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und sieben Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung.

Der Bau am neuen Standort ist notwendig, da sich am bisherigen Feuergerätehaus am Sornoer Dorfplatz die Anfahrtswege kreuzen. Zudem entspricht der Fahrzeugstellplatz nicht den DIN Normen. Die vorhandenen Kapazitäten für Umkleiden und Sanitärräume sind wegen der steigenden Mitgliederzahl ebenfalls zu gering. Im Mai 2019 entstand daraufhin ein umfangreiches Konzept, das jetzt größtenteils auch umgesetzt wird. Rund um Sorno befinden sich große land- und forstwirtschaftliche Flächen auf der Gemarkung der Stadt Finsterwalde. Teilweise handelt es sich dabei um Gebiete mit einer erhöhten Waldbrandgefahr, zudem besteht die Gefahr von Flächenbränden auf munitionsbelastetem Gebiet und Torfbränden.

Im neuen Gerätehaus entstehen Standplätze für ein Tanklöschfahrzeug, den Mannschaftswagen der Jugendfeuerwehr sowie für einen Einsatzleitwagen, der bei Großschadenslage gebraucht wird. Der Neubau wird zwei Stellplätze umfassen und wird ausgestattet mit normgerechten Sanitärbereich, einem Schulungsraum, einem Raum für die Jugendfeuerwehr, einem Lager sowie einem Zugführerraum.


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