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Weitere Auswahlrunde für LEADER-Förderprojekte gestartet

Lübben. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Spreewaldverein e.V. hat jetzt den Start der zweiten Auswahlrunde für die LEADER-Förderung im Rahmen der EU-Förderperiode 2023-2027 bekanntgegeben. Wer eine Projektidee habe und diese im ländlichen Raum umsetzen möchte, könne Kontakt zum Regionalbüro der LAG Spreewaldverein e.V. in Lübben aufnehmen, teilt Katina Schröter vom Spreewaldverein e.V. mit.

Eine weitere Auswahlrunde für LEADER-Förderprojekte ist gestartet.

Eine weitere Auswahlrunde für LEADER-Förderprojekte ist gestartet.

Bild: Archiv/sts

Neben der persönlichen Beratung finde für Interessierte am Dienstag, 7. Mai, 17 Uhr, eine »Online-Infoveranstaltung zur LEADER-Förderung« statt. Anmeldungen seien per E-Mail an info@spreewaldverein.de zu senden. Danach werden die entsprechenden Zugangsdaten verschickt, heißt es.

Die LAG Spreewaldverein e.V. bespreche mit Interessierten die konkrete Projektidee. »Wir schauen, ob das Vorhaben zum LEADER-Ansatz und unseren Fahrplan für die Region passt. In unserer Regionalen Entwicklungsstrategie haben wir drei übergeordnete Schwerpunkte für Förderprojekte festgelegt: ›Lebensqualität für alle‹, ›Ganzheitliche Siedlungsentwicklung‹ und ›Regionale Wertschöpfung‹«, erklärt Sarah Plotzky. »Um das Projekt fit zu machen für LEADER empfiehlt es sich, bereits in der Ideenphase mit der LAG Spreewaldverein e.V. Kontakt aufzunehmen. Wir suchen gut durchdachte Projekte mit nachhaltigem Ausstrahlungseffekt in der Region.«

Für das 2. Projektauswahlverfahren würden fünf Millionen Euro EU-Mittel zur Verfügung stehen. Privatpersonen, Vereine, Stiftungen, Klein- und Kleinstunternehmen, Kirchen und Kommunen aus der LEADER-Region Spreewald-PLUS könnten Projektmittel beantragen.

Die LEADER-Region Spreewald-PLUS befinde sich im Südosten Brandenburgs und umfasse ländliche Gebiete der Landkreise Dahme-Spreewald (LDS), Oberspreewald-Lausitz (OSL), Spree-Neiße (SPN) sowie ländliche Ortsteile der kreisfreien Stadt Cottbus (CB). Sie erstrecke sich im Norden vom Berliner »Speckgürtel« hin bis zu urban geprägten Ortsteilen der Stadt Cottbus im Süden.

Bis zum 27. Juni 2024 dürften Interessierte den vollständig ausgefüllten »LEADER-Projektsteckbrief« per E-Mail beim Spreewaldverein e.V. einreichen. Handschriftlich ausgefüllte Unterlagen würden nicht angenommen werden.

Die Projektbeschreibung bilde die Grundlage für die Projektbewertung. Sie sollte aussagekräftig und bewertbar sein und sich an den Bewertungskriterien orientieren. Generell seien Erläuterungen zur Wirkung und zum Mehrwert des Projektes im ländlichen Raum wichtig. Fotos und weitere Unterlagen könnten beigefügt werden.

Die erforderlichen Antragsunterlagen und Hinweise seien auf der Webseite www.spreewaldverein.de/regionalfoerderung/ zu finden. Fristgerechte und vollständig ausgefüllte »LEADER-Projektsteckbriefe« würden dem Regionalbeirat zur Erarbeitung eines Bewertungsvorschlages an den Vorstand vorgelegt werden. Die finale Sitzung des Vorstandes zu den eingereichten LEADER-Projekten finde voraussichtlich am 13. November 2024 statt.

Menschen und Ideen verbinden: Der Ansatz von LEADER sehe vor, dass sich regional Engagierte vor Ort in sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAG) zusammenschließen, um ihre Region gemeinsam und zukunftsorientiert zu gestalten. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Spreewaldverein e.V., begleite Menschen bei ihren Ideen für die ländliche Entwicklung in der LEADER-Region Spreewald-PLUS. Sarah Plotzky und Melanie Kossatz seien Ansprechpartnerinnen beim Spreewaldverein e.V. Beratungsgespräche und Besichtigungen vor Ort seien möglich. Einen Termin könne man beim Spreewaldverein e.V. unter Telefon (03546) 8426 vereinbaren.


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