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Zukunftsprojekte für den Wirtschaftsstandort Elbe-Elster gesucht

Elbe-Elster.Mit welchen konkreten Projekten kann der Landkreis Elbe-Elster seine Wirtschaftskraft stärken? Dazu fand jetzt im Kulturhaus Plessa ein produktiver Workshop-Tag statt, an dem sich 15 Akteure verschiedener Institutionen und Unternehmen aus dem Landkreises Elbe-Elster beteiligt haben. Das Ziel: Konkrete Handlungsfelder und Zukunftsprojekte für den Wirtschaftsstandort Elbe-Elster zu entwickeln.
Bilder
Kreis der Workshopteilnehmer am Veranstaltungsort Kulturhaus Plessa.

Kreis der Workshopteilnehmer am Veranstaltungsort Kulturhaus Plessa.

Foto: Strategieberatung Moduldrei

Die Grundlage für diese Arbeit ist eine umfangreiche Analyse der Wirtschaftsdaten und Potenziale, welche im Vorfeld durch die Strategieberatung Moduldrei erstellt wurde. Ergänzt wurde der Analyseteil durch eine umfangreiche Unternehmensbefragung und Experteninterviews im Vorfeld des Workshops. Die Vorstellung der regionalen Daten und der Benchmark mit verschiedenen anderen Landkreisen waren Ausgangspunkt angeregter Diskussionen der Teilnehmer.
 

Elbe-Elster ist wettbewerbsfähig

 
Elbe-Elster zeigt sich in vielen Bereichen wettbewerbsfähig. Ein interessantes Detail aus der Daten-Analyse: Trotz Randlage zwischen den Metropolen wächst der Anteil jüngerer Bevölkerungsgruppen, der im Landkreis eine Lebens- und Arbeitsperspektive sucht. Dazu passt, dass die Baulandpreise in der Region vergleichsweise niedrig sind, das äußert sich auch anhand der Bauaktivität an neuen Ein- und Zweifamilienhäusern. Sowohl aus der Forschung als auch aus dem Austausch in der großen Runde stellte sich heraus, dass ganz besonders die Akquise und Bindung von Auszubildenden und Fachkräften wichtige Erfolgs- und Handlungsfaktoren für den Landkreis sein werden.
 

Lebensbedingungen verbessern

 
In drei Gruppen erarbeiteten die Workshop-Teilnehmer dann konkrete Handlungsfelder und potenzielle Projekte für den Landkreis Elbe-Elster, die nun weiter ausgearbeitet und priorisiert werden. Noch ist das Feld recht breit: Zur Stärkung der regionalen Wirtschaft gehören ein verbessertes Fachkräfte- und Standortmarketing, stärkere Strukturen der Wirtschaftsförderung - zum Beispiel durch einen Lotsendienst für Wirtschaftsfragen. Die ansässige Wirtschaft zeigt aber auch ein wachsendes Interesse an der Verbesserung der Lebensbedingungen als Wettbewerbsvorteil, bis hin zur Mobilitätsverbesserung für Jugendliche und Senioren. Wichtig scheint den Teilnehmern auch das Marketing für den Kreis nach innen im Sinne einer besseren Identitätsbindung und deren Strahlkraft für Bürgerinnen und Bürger.
 

Die nächsten Schritte

 
Bianca Tilch von der Wirtschaftsförderung Elbe-Elster zieht eine positive Bilanz aus dem Workshop-Tag: »Eine gemeinsam abgestimmte strategische Ausrichtung von Elbe-Elster hilft uns, unsere Arbeit besser auf wichtige Themen für den Landkreis Elbe-Elster zu fokussieren und daraus zukunftsfähige und umsetzbare Projekte zu entwickeln.«
Projektleiter Stefan Lennardt ist beeindruckt vom Engagement beim Workshop: »Was Elbe-Elster positiv abhebt von anderen Regionen sind ein starkes Gemeinschaftsgefühl und der Wille, gemeinsam etwas zu verändern. Dazu müssen wir jetzt aber ganz konkrete, umsetzbare Projekte aus den Ideen entwickeln.«
Die nächsten grundlegenden Schritte sind die Umsetzungsplanung sowie die Weiterentwicklung der Marken- und Kommunikationsstrategie des Wirtschaftsstandortes Elbe-Elster.
 

Hier gibt es Informationen

 
Um weitere Informationen zum Strategieprozess zu bekommen, können sich Interessenten gerne an Marketingkoordinatorin Janine Niederstraßer (Telefon: 03535/46-1240, E-Mail: janine.niederstrasser@lkee.de) sowie Wirtschaftsförderin Bianca Tilch (Unternehmensbetreuung, Telefon 03535/46-1297, bianca.tilch@lkee.de) wenden.


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